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Jugendliche diskutieren mit Daniel Born über Ukraine-Krieg: „Wir können mehr tun, als auf das Handy starren“

Veröffentlicht am 29.03.2022 in Bundespolitik

„Junge Menschen lässt Putins Angriffskrieg nicht unberührt, sie wollen darüber sprechen“, fasste Landtagsvizepräsident Daniel Born seine Erfahrungen der letzten Wochen zusammen und lud darum zu einer Spezialausgabe seines „Pizza & Politik“-Formats in sein Hockenheimer Wahlkreisbüro ein.

Hockenheim. Zwanzig Jugendliche zwischen 15 und 28 Jahren nutzten die Chance und kamen miteinander und mit dem SPD-Politiker ins Gespräch. Gleich am Anfang merkte eine Teilnehmerin an: „Auch wenn uns der Krieg beschäftigt und wir immer aktuelle Infos wollen – wir können mehr tun, als aufs Handy starren.“ Sie findet, dass es gut wäre, weiter regelmäßig Mahnwachen und Demonstrationen gegen den Angriffskrieg zu machen. „So vergessen wir nicht, dass Krieg ist und zeigen auch den Menschen aus der Ukraine, dass sie nicht vergessen sind und hier in ein Land kommen, dass an ihrer Seite steht.“

Daniel Born machte in diesem Zusammenhang deutlich, dass genau diese Zeichen wichtiger Teil der demokratischen Kultur sind und gleichzeitig das Land handeln muss, wenn beispielsweise Hetze für Putins Angriffskriegs betrieben werden. Konkret ging er dabei auf die Verbote des Z-Symbols in Niedersachsen ein und forderte die baden-württembergische Landesregierung ebenfalls zum Handeln auf. „Das Z-Symbol steht weder für die russische Kultur noch für die Menschen in Russland. Es ist ein klares Symbol für die Unterstützung des völkerrechtswidrigen Kriegs gegen die Ukraine und steht damit für Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen.“

In der Diskussion machten die Teilnehmer*innen, darunter der Juso-Kreisvorsitzende Matthias Stammler, der SGK-Kreisvorsitzende Pascal Wasow und viele Juso-Gemeinderäte aus dem ganzen Kreis, darunter Xenia Rösch aus Sandhausen, Moses Ruppert aus Ketsch und Selcuk Göck aus Brühl, deutlich, wie sehr sie der Krieg in der Ukraine bestürzt.

In Kleingruppen wurden verschiedene Vorschläge erarbeitet, wie man die Ankunft der Geflüchteten verbessern könne. Dabei lag ein Schwerpunkt auf den Fragen, wie eine gute Unterbringung und rascher Zugang zu Kitas und Schulen organisiert werden könne. Wichtig war den Jugendlichen aber auch der solidarische Umgang. Ganz wichtig sei beispielsweise eine rasche Kooperation mit Sportvereinen, damit insbesondere die vielen Kinder sofort Kontakte finden und sich auch bewegen können. Ein anderer Vorschlag war, dass man die Qualifikationen der Geflüchteten respektieren und ernst nehmen solle und ihnen die Möglichkeit gibt, in ihrem Beruf zu arbeiten.

Nach zwei Stunden war ein breiter Ideenpool entwickelt, den Daniel Born mit in seine Arbeit in Stuttgart nehmen wird – aber den die Jugendlichen jeweils auch in ihrem Umfeld, sei es Gemeinderat, Schule, Universität, Betrieb oder Verein, einbringen wollen.

„Es ist klasse, was hier erarbeitet worden. Und alles getragen von der Haltung, dass wir helfen wollen und da sind für die, die unsere Hilfe brauchen“, erklärte Born zum Abschluss.

Homepage Daniel Born

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