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Hürbener leiden unter Lärm der A7

Veröffentlicht am 02.12.2016 in Wahlkreis

Andreas Stoch mit SPD-Stadt- und Kreisräten am Hürbener Autobahnabschnitt

Weil der Lärm von der A7 für viele Hürbener Bürger immer unerträglicher wird, hat der SPD-Ortsverein Giengener SPD-Gemeinderäte und den Landtagsabgeordneten Andreas Stoch zu einem Vorortbesuch eingeladen, damit diese sich einen persönlichen Eindruck machen und mögliche weitere Schritte gegen die Lärmbelastung planen können.

Gerade der Verkehrslärm von der Autobahnbrücke beim Rückhaltebecken sei extrem verstärkt, seit dem die Hecken am Autobahnrand im Frühjahr dieses Jahres drastisch zurückgeschnitten wurden und der Schall sich von der Brücke ungebrochen ins Tal ausbreiten kann. Bereits im April hatte sich Andreas Stoch nach einigen Beschwerden aus der Bevölkerung und Drängen der Hürbener SPD mit einem Schreiben an die zuständige Stelle im Regierungspräsidium gewandt und von dort die Antwort erhalten, dass nach der Pflege eines wenige Meter breiten Gehölzstreifens der objektive Lärmunterschied zwischen vorher und nachher unterhalb der menschlichen Wahrnehmungsschwelle liege. Durch die geringe optische Abschirmung könne dies aber subjektiv anders wahrgenommen werden. „Also im Klartext: Weil man die Autos jetzt sieht, hört man sie auch“, übersetzte Stoch. Dass der Lärm von der A7 seit der Abholzung definitiv lauter geworden ist, bestätigte die in Hürben wohnende SPD-Stadträtin Monika Albrecht-Groß. Stadtrat Klaus Kälble hielt es für eine extreme Untertreibung, hier von „Pflegemaßnahmen“ zu sprechen: „Die Hecken wurden radikal abgeholzt.“ Das könne man an den immer noch dort lagernden Bergen an Bruchholz sehen. Es werde Jahre dauern, bis da was nachwächst.

Ein möglicher weiterer Grund für den verstärkten Lärm sei sicher auch der schlechte Fahrbahnbelag mit den Absenkungen an der Brücke. Hier könne eine Geschwindigkeitsbegrenzung helfen, den Verkehr ruhiger und fließender zu machen, bzw. eine Sanierung der Fahrbahndecke, günstigstenfalls mit Flüsterbelag. Gemeinsam werden der SPD-Ortsverein, die Gemeinderäte und Andreas Stoch überlegen, welche Schritte jetzt zu tätigen sind, um für die Hürbener Bürger eine Verbesserung zu erreichen. Am wichtigsten ist dabei nach Ansicht von Andreas Stoch, dem Anliegen der betroffenen Bürger Gehör im Giengener Rathaus zu verschaffen. Da die Stadt Giengen nach dem Bundesemissionsschutzgesetz einen Lärmaktionsplan aufstellen muss, hat die Öffentlichkeit derzeit noch bis zum 23. Dezember bei der Stadtverwaltung Giengen im Baurechts- und Planungsamt, Sachgebiet Städtebau, im Zimmer 16 die Möglichkeit, die bisher vorliegende Lärmkartierung einzusehen und weitere Hinweise, Vorschläge und Verbesserungsmöglichkeiten in verschiedenen Bereichen einzubringen. Darunter zählen auch Abschnitte an der A7 und die Ortsdurchfahrt Hürben. Die Aufstellung der Lärmaktionsplanung ist auch auf der Homepage der Stadt Giengen einzusehen unter http://www.giengen.de/de/Stadt+B%C3%BCrger/Aktuelles/Amtliche-Bekanntmachungen. Mitteilungen dazu können auch unter der Mailadresse laerm@giengen.de eingebracht werden. Der SPD-Ortsverein und Gemeinderätin Monika Albrecht-Groß bitten gemeinsam mit Andreas Stoch alle betroffenen Bürger, diese Chance wahrzunehmen, um eine Verbesserung der Lärmsituation zu erreichen.

Homepage Andreas Stoch

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