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Heberer: Mehr Geld für Versorgungsforschung

Veröffentlicht am 20.03.2013 in Pressemitteilungen

„Mit einer bundesweit einmaligen Initiative zur Versorgungsforschung, investiert das Land insgesamt 3,4 Mio. Euro, um die Lebensqualität von chronisch Kranken oder älteren Patienten zu verbessern. Auch die im geförderten Netzwerk vertretenen Mannheimer Einrichtungen, das Klinikum und das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, profitieren von dieser Förderung “ teilt die Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses Helen Heberer mit.

Finanziert wird neben einer Nachwuchsakademie für junge Wissenschaftler
ein landesweites Netzwerk von regionalen Koordinierungsstellen an den medizinischen Fakultäten in Baden-Württemberg sowie dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit , das Fördermittel für einen Nachwuchswissenschaftler und ein Forschungsprojekt aus dem Bereich der Versorgungsforschung erhält.

Kern der Initiative sind eine Akademie für Nachwuchswissenschaftler sowie die Vernetzung sämtlicher in der Versorgungsforschung aktiven Einrichtungen des Landes. Für die Akademie wendet das Land insgesamt 1,6 Mio. Euro auf. Mit ihr werden bis zu 42 Forschungsprojekte von Nachwuchswissenschaftlern gefördert, davon 22 in der jetzt beginnenden Ausschreibungsrunde. Bewerben können sich Forscherinnen und Forscher unter anderem aus der Medizin, der Pharmazie, der Informatik und aus sozialwissenschaftlichen und ökonomischen Fächern.

1,8 Mio. Euro fließen in das landesweite Netzwerk zur Bildung von Strukturen für eine effiziente Forschungsarbeit und zur Unterstützung der Nachwuchswissenschaftler der Partnerinstitutionen.

„Die Initiative kommt zum richtigen Zeitpunkt, da wir mit Rücksicht auf die Altersstruktur unserer Gesellschaft dringend in diesem gesundheitspolitisch höchst relevanten Gebiet weiter tätig werden müssen. Sozial gerechte Versorgung und Konzepte zur Verbesserung der Behandlung von chronisch Kranken oder älteren Menschen sind brennende Themen in Gegenwart und Zukunft,“ so die Landtagsabgeordnete Heberer.

Hinweis für die Redaktion:

Die Nachwuchsakademie Versorgungsforschung des Landes Baden-Württemberg fördert derzeit 20 Projekte von Nachwuchswissenschaftlern, die nach einem Bewerbungs- und Auswahlverfahren mit jeweils 40.000 € aus den o.g. Landesmitteln unterstützt werden. Die jeweiligen Fakultäten schießen jeweils 10.000 € Eigenbeteiligung pro Projekt zu. Die Projekte entstammen allen medizinischen Fächern und haben eine genuine versorgungsforscherische Ausrichtung.

Im Falle des ZI wird aus den 40.000 € ganz konkret auch ein Nachwuchswissenschaftler teilfinanziert, der wesentlich an der Einwerbung des „Psychoepidemiologischen Zentrums
(PEZ)“ am ZI aus Mitteln aus dem Innovationsfond Medizin im Rahmen der Perspektivförderung gemäß den Empfehlungen der Medizinstrukturkommission 2010 Baden-Württemberg beteiligt war und sich dort wissenschaftlich weiter auf diesem innovativen Gebiet betätigen wird.

Im Rahmen der Nachwuchsakademie wird am ZI derzeit das Projekt von Dr. Torsten Paul
(AG Versorgungsforschung): „Psychiatrische Erkrankungen und Lebensqualität – Eine explorative Studie zur Eignung von QALYs für Kosten- und Effektivitätsanalysen in der psychiatrischen Versorgung“ gefördert. Das Projekt läuft von September 2011 bis März 2013.

Eine zweite landesweite Förderrunde ist derzeit ausgeschrieben. Sie wird mit den gleichen Volumina wie in der ersten Runde wiederum 20 Projekte umfassen. Über die zu fördernden Anträge wird am 22.03.13 entschieden.

Bei weiteren Fragen können sie sich gern an den regionalen Koordinator
am ZI, wenden oder an die landesweite Koordinierungsstelle in Heidelberg,
oder natürlich an mein Büro.

Homepage Helen Heberer | Politik muss menschlich sein.

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