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Heberer fordert: Gleichstellung jetzt!

Veröffentlicht am 08.03.2010 in Pressemitteilungen

Bereits das 99. Mal jährt sich in diesem Jahr der Frauentag, an dem Frauen weltweit für gleiche Rechte demonstrieren und kämpfen. Die SPD setzt sich seit ihrer Gründung für die Rechte der Frauen ein. Das Frauenwahlrecht, die Stärkung der Rechte von Müttern und die Chancengleichheit im Berufsleben waren und sind zentrale Forderungen sozialdemokratischer Politik.
Sicherlich hat es in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten viele Fortschritte gegeben, doch auch heute sind noch längst nicht alle Ziele der Frauenbewegung erreicht. „Armut, geringe Löhne, prekäre Beschäftigung, Nöte von Alleinerziehenden, fehlende Karrierechancen – das sind noch immer Probleme und Benachteiligungen, unter den vor allem Frauen zu leiden haben“, stellt die SPD-Landtagsabgeordnete anlässlich des diesjährigen Frauentages am 8. März fest.

„Bei den bestehenden Benachteiligungen haben wir ganz klar kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem, steht für Heberer fest. Daran ändere auch leider die Tatsache, dass es erstmals in der Geschichte der Bundesregierung eine Bundeskanzlerin gibt, nichts.

Heberer unterstützt daher aus vollster Überzeugung den Aktionsplan „Gleichstellung Jetzt!“ der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF), in dem folgende Forderung gestellt werden: Gleicher Lohn für gleich(wertig)e Arbeit, Einführung eines flächendeckenden Mindestlohnes, gleiche Aufstiegs- und Karrierechancen, mehr Frauen in Führungspositionen und Aufsichtsräten, Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und Männer. „Alle diese Forderungen sind längst überfällig“, so Heberer, es müsse sich endlich etwas tun. Dabei darf es nicht bei leere Floskeln und Versprechungen bleiben, sondern es müssen endlich die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen werden.

Im Land macht sich Heberer ebenfalls für Frauenthemen und Frauenpolitik stark und hat u.a. in diesem Jahr mit durchgesetzt, das im diesjährigen Landeshaushalt das Instrument des „Gender Budgeting“ zum Einsatz kommt. Sinn und Zweck davon ist es, auch im Landeshaushalt auf Geschlechtergerechtigkeit zu achten.
„2011, wenn der Internationale Frauentag seinen 100. Geburtstag feiert, muss endlich ein deutlicher Schritt nach vorn gemacht sein“, unterstützt Heberer diese wichtigen Forderungen der ASF. „Frauen haben das Recht auf gleiche Chancen, gleiche Rechte und tatsächliche Gleichstellung – am Internationalen Frauentag und an den 364 anderen Tagen des Jahres.

Homepage Helen Heberer | Politik muss menschlich sein.

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