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Hebammenberuf stärken! - Bundesratsinitiative als richtiges Signal an die Bundesregierung

Veröffentlicht am 14.03.2014 in Pressemitteilungen

Gabi Rolland MdL: „In Freiburg nehmen neun von zehn Frauen Nachsorgeleistungen von Hebammen in Anspruch – wir wollen bessere Bedingungen für diesen wichtigen Beruf.“

Edith Sitzmann MdL: „Der Hebammenberuf muß zukunftsfähig bleiben – die Haftpflichtproblematik muss endlich gelöst werden.“

Der Bundesrat hat heute eine Initiative beschlossen, welche die freien Hebammen und GeburtshelferInnen notwendig stärkt. Die Initiative wird von der Mehrheit der Bundesländer, so auch von Baden-Württemberg, unterstützt. Durch die massiv steigenden Haftpflichtprämien und der sich immer weiter reduzierenden Zahl der Haftpflichtversicherungsanbieter hat sich der Druck auf Hebammen und GeburtshelferInnen in den vergangenen Jahren stetig erhöht. Nun droht vielen freiberuflichen Hebammen im Bereich der eigentlichen Geburtshilfe faktisch das berufliche Aus, weil sie die Haftpflichtprämien nicht mehr bezahlen können. 

„Die Wahl des Geburtsortes und die Wahl einer Hebamme des Vertrauens, welche die Frau vor, während und nach der Geburt begleitet, sind zentral für werdende Mütter und ein wichtiger Aspekt ihres Selbstbestimmungsrechts. Deshalb setzt sich die grün-rote Landesregierung mit einer Bundesratsinitiative für diesen Beruf ein“, so die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag, Edith Sitzmann MdL. 

„Neun von zehn Frauen in Freiburg nehmen Nachsorge nach der Geburt durch freie Hebammen in Anspruch – das zeigt, wie wichtig die Arbeit der Hebammen hier in Freiburg ist“, so Gabi Rolland (SPD). In einem offenen Brief hatten jüngst auch Stadträtinnen der Ratsfraktionen von Grünen, SPD, CDU, UL und FDP sich für den Berufsstand der freien Hebammen eingesetzt. 

Die Länderinitiative fordert einerseits eine angemessene Vergütung für die freiberuflichen Hebammen sowie die Prüfung einer Absicherung des Haftungsrisikos in der Geburtshilfe, entweder durch die Schaffung einer erweiterten Trägerhaftung oder durch die Schaffung eines steuerfinanzierten Haftungsfonds für Schäden, die über die fallbezogene Haftungshöhe hinausgehen. 

„Die Bundesregierung muss endlich handeln und den Hebammenberuf auf eine zukunftsfähige Basis stellen. Dabei geht es vor allem um eine bessere Vergütung und eine Lösung der Haftpflichtproblematik.“, so Edith Sitzmann MdL (GRÜNE). 

„Diese Bundesratsinitiative begrüße und unterstütze ich sehr. Sie erzeugt den notwendigen Druck auf das Bundesgesundheitsministerium, das nun endlich handeln muss“, so Gabi Rolland MdL (SPD) abschließend. „Der Berufsstand der Hebammen soll nicht nur zu erhalten, sondern deutlich gestärkt werden“.

Homepage Gabi Rolland MdL

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