Gabi Rolland (SPD): „Ich freue mich über die wertvolle Unterstützung für Freiburg.“
Edith Sitzmann (Grüne): „Grün-Rot stärkt das friedliches Miteinander aller Menschen.“
Seit 2013 unterstützt das Land mit einem Förderprogramm (VwV-Integration) die Integrationsarbeit auf kommunaler Ebene. In der Förderrunde 2015 erhalten 100 Integrations- und Antidiskriminierungsprojekte im Land Zuwendungen in einem Umfang von über 3,3 Millionen Euro. Darunter befinden sich auch fünf Freiburger Projekte, die insgesamt mit rund 39.000 Euro gefördert werden.
Edith Sitzmann (Grüne): „Das vom Land aufgelegte Programm zur Förderung der Integration und Bekämpfung von Diskriminierung ist richtungsweisend für Baden-Württemberg. Die geförderten Projekte stärken das friedliche Zusammenleben aller Menschen und Kulturen in Freiburg und in Baden-Württemberg“. Gabi Rolland (SPD) ergänzt: „Alle Projektträger leisten mit ihren Ideen wertvolle Beiträge zur Integration. Mit ihren Beratungs- und Bildungsangeboten stehen sie Migrantinnen und Migranten zur Seite, um Ihnen den Start und das Leben in Freiburg zu erleichtern."
Seit 2010 eröffnet das städtische Projekt "FrauenSTÄRKEN" Stadtteil-Treffpunkte für Frauen unterschiedlicher Herkunft, die einen Rahmen zur persönlichen Orientierung, beruflichen Weiterentwicklung oder zur Planung des beruflichen (Wieder-)Einstiegs bieten. Hier unterstützt das Land die Beratung und Begleitung von Migrantinnen im Treffpunkt Franz-Hermann-Haus und die Fachberatung zur Weiterentwicklung des Treffpunktangebots mit einer Fördersumme von 8.400 Euro.
Die städtische Internetplattform, die eine Fördersumme von 6.000 Euro erhält, bereitet lokale Informationen zum Thema Zuwanderung und Integration benutzerfreundlich und zielgruppenspezifisch in einfacher Sprache und dabei mehrsprachig auf. Dies ist heute unabdingbare Voraussetzung für die schnelle Orientierung von Neuzuwanderern.
Das dritte geförderte Projekt der Stadt Freiburg ist die „Interkulturelle Beratung für Frauen“ (6.600 Euro). Der Freiburger Verein Anwältinnen ohne Grenzen bietet für Migrantinnen ein arbeitsfeldübergreifendes Beratungsangebot in komplexen Lebenslagen und familiären Konfliktlagen in einem geschützten Rahmen an.
Zu den geförderten Projekten in Vereinsträgerschaft gehört das Roma Büro Freiburg e.V. - Roma Mediatoren gegen Diskriminierung (9.975 Euro). Das Roma Büro ist eine Selbsthilfeorganisation von Roma-Flüchtlingen aus dem ehemaligen Jugoslawien, Rumänien und Bulgarien mit dem Ziel, für den Lebensunterhalt selbst aufzukommen. „Alle, die sich im Roma Büro Freiburg engagieren, machen deutlich, dass sie in Freiburg eine neue Heimat gefunden haben und durch eigene Arbeit für ihren Unterhalt sorgen möchten“, unterstreicht Gabi Rolland.
Der Verein „Kommunikation und Medien“ (7.715 €) fördert mit seinem Projekt „Empowerment von FreiburgerInnen“ die interkulturelle Kommunikation durch Medienbildung. Über spezifische Angebote werden Menschen jedes Alters und jeder Herkunft zu Medienkompetenz im Alltag befähigt. Kulturelle Vielfalt, Chancengleichheit und Teilhabe werden als Aufgabe verstanden.