Die grün-rote Landesregierung hält Wort und schafft zum Sommersemester 2012 die Studiengebühren an den Universitäten des Landes ab. Dieser Schritt sorgt konkret für mehr Bildungsgerechtigkeit in Baden-Württemberg, denn 500 Euro pro Semester sind kein Pappenstiel. Die Landesregierung räumt damit eine wichtige finanzielle Hürde für die Aufnahme eines Studiums aus dem Weg. Das Studieren in Baden-Württemberg hängt in Zukunft weniger vom Geldbeutel der Eltern ab.
Die Gebühren für alle ersten Hochschulabschlüsse sowie für die auf dem ersten Studienabschluss aufbauenden Masterstudiengänge werden zum kommenden Sommersemester gestrichen. Das Land zahlt den Hochschulen auf Basis der bisherigen Einnahmen eine Kompensation von 280 Euro pro Student im Semester. Um das hohe Niveau der Lehre in Baden-Württemberg zu garantieren, gehen Grüne und SPD aber sogar noch einen Schritt weiter: Denn die Hochschulen erhalten anteilig mehr Geld, wenn die Zahl der eingeschriebenen Studentinnen und Studenten steigt.
Die Einführung der Studiengebühren durch CDU und FDP hat mit dazu geführt, dass der Anteil von Studentinnen und Studenten aus bildungsfernen Schichten an den baden-württembergischen Hochschulen heute lediglich 15 % beträgt. Die am Mittwoch beschlossene Maßnahme wird dazu beitragen, die Durchlässigkeit des Bildungssystems zu erhöhen. Die grün-rote Landesregierung setzt ihre Wahlversprechen Schritt für Schritt um. Sie ist ein verlässlicher Partner und sorgt für Bildungsgerechtigkeit in unserem Bundesland. Damit ist die Regierung auf dem richtigen Weg.