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Kultusminister Stoch: „Die starke Nachfrage zeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen Schule und außerschulischen Partnern wie Vereinen oder Verbänden von beiden Seiten gewollt ist und auf einer soliden Grundlage steht.“ |
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Kultusminister Stoch: „Die starke Nachfrage zeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen Schule und außerschulischen Partnern wie Vereinen oder Verbänden von beiden Seiten gewollt ist und auf einer soliden Grundlage steht.“ |
Kultusminister Andreas Stoch hat heute (3. November) mit weiteren zehn Vereinigungen und Verbänden eine Rahmenvereinbarung für die "Kooperationsoffensive Ganztagsschule" abgeschlossen. „Ganztagsschule lebt von der Vernetzung. Die Rahmenvereinbarung ermöglicht es den Schulen, besser mit Vereinen und Verbänden zusammenarbeiten, um gemeinsam qualitative Angebote auf die Beine zu stellen“, sagte Kultusminister Andreas Stoch anlässlich der feierlichen Nachunterzeichnung im Kultusministerium. Die heutige Nachunterzeichnung zeige das Interesse der Verbände und Vereinigungen an dem neuen Ganztagsschulkonzept. „An der starken Nachfrage sehen wir schon jetzt, dass die Zusammenarbeit zwischen Schule und außerschulischen Partnern wie Vereinen oder Verbänden von beiden Seiten gewollt ist und auf einer soliden Grundlage steht“, erläutert der Minister. Auch erste Zahlen belegen den Erfolg: Rund 20 Prozent der den Grundschulen zugewiesenen 6.000 Stunden für den Ganztagsbetrieb setzen die Schulleiterinnen und Schulleiter dafür ein, um Angebote von Vereinen und Verbänden zu bezahlen. „Alle profitieren vom neuen Ganztagsschulkonzept – die Kinder und Familien, die Schulen und die Vereine!“, betonte Stoch.
Bereits am 2. Juni 2014 hatten 42 Vereinigungen und Verbände vom Städtetag über den Handwerkstag, den Landesmusikrat bis zu den Kirchen die Rahmenvereinbarung unterzeichnet. Die heutige Nachunterzeichnung ist ein Angebot an diejenigen Vereine und Verbände, die am ersten Termin keine Zeit oder neu ihr Interesse bekundet hatten. In der Vereinbarung werden Eckpunkte für die Zusammenarbeit außerschulischer Partner mit Ganztagsschulen formuliert. Auf dieser Grundlage können Ganztagsschulen künftig besser mit Vereinen und Verbänden zusammenarbeiten und Schülerinnen und Schülern flexibel Angebote etwa aus den Bereichen Sport, Kultur, Musik oder Jugendarbeit machen. Die Schulen erhalten einen großen Gestaltungsspielraum, um mit Vereinen und Verbänden aus allen Lebensbereichen zusammenarbeiten zu können.
Der Gestaltungsspielraum basiert auf der Regelung, dass die Schulen bis zu 50 Prozent der zusätzlichen Lehrerstunden in Geldmittel umwandeln können. Dadurch haben die Schulleiter die Möglichkeit, die Partner für Angebote im Ganztagsbetrieb zu bezahlen. Angesichts der unterschiedlichen Voraussetzungen vor Ort ist es notwendig, den Umfang der Angebote und die Höhe der Aufwandsentschädigung über vertragliche Einzelvereinbarungen zu regeln. Die Schulleitungen können für solche Koordinierungsleistungen in der Schule einen begrenzten Teil der Mittel im Umfang von einer Wochenstunde einsetzen oder auch Partner damit beauftragen.
Die Vereine und Verbände erhalten durch die Zusammenarbeit mit den Schulen auch die Gelegenheit, das ehrenamtliche Engagement zu stärken sowie für ihre Angebote auch außerhalb des Schullebens zu werben und für "Vereinsnachwuchs" zu sorgen.
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