Presse Pressemitteilung vom 25. Juli 2007
Besuch des mittelbadischen Landtagsabgeordneten Gunter Kaufmann (SPD) bei der Lebenshilfe Bühl/Baden-Baden e.V. in Bühl
Menschen mit Behinderungen nicht von der Gesellschaft ausschließen, sondern deren Integration voranzutreiben, ist das erklärte Ziel der Lebenshilfe Bühl Baden-Baden e.V. Dies machte der Geschäftsführer der Lebenshilfe, Harald Unser, bei einem Gespräch dieser Tage mit dem mittelbadischen SPD-Landtagsabgeordneten Gunter Kaufmann deutlich. Dieser wollte seinen zweieinhalbstündigen Besuch auch als sichtbares Zeichen des Interesses und der Anerkennung der Arbeit der Lebenshilfe verstanden wissen.
In einem kurzen Abriss stellte Harald Unser dem Parlamentarier zunächst die verschiedenen Einrichtungen der Lebenshilfe vor. So umfasst das Einzugsbereich die Landkreise Rastatt und Ortenau sowie den Stadtkreis Baden-Baden. Die Leistungsangebote reichen nach den Worten von Harald Unser dabei von der Sonderpädagogischen Beratungsstelle für Kinder von 0 bis 7 Jahre über den Schulkindergarten, die Schule für geistig behinderte Menschen und die Offenen Hilfe bis hin zu den Werkstätten und den Wohnbereich für die über 18-Jährige.
Von der Arbeit des Schulkindergartens Froschbächle konnte sich Gunter Kaufmann bei einem Rundgang selbst ein Bild verschaffen. Dort würden derzeit 54 Kinder vom 3. bis zum 7. Lebensjahr in Gruppen mit 7-8 Kindern sowie einer Großgruppe mit 11 Kindern betreut. Ziel sei es, die Selbstständigkeit der Kinder mit Behinderung zu fördern und Sozialverhalten einzuüben. Lob fand Gunter Kaufmann dabei für die Unterstützung der heimischen Wirtschaft bei der Sanierung und Verschönerung des Kindergartens.
Weiterer Besuchsort des SPD-Landtagsabgeordneten war die Mooslandschule in Ottersweier. Dort würden derzeit 141 Schüler im Alter von 6 bis 18 Jahren in 22 Klassen unterrichtet, wobei 6 davon Kooperationsklassen mit integrativer Beschulung sind. Auch hier stünde die Förderung der Selbstständigkeit der Schüler und des Sozialverhaltens im Mittelpunkt. Hierzu sind neben 20 Fach- und technischen Lehrern auch 15 Erzieherinnen, 10 Sondeschullehrer sowie Praktikanten, Zivildienstleistende und FSJ-ler beschäftigt.
Sehr beeindruckt zeigte sich Gunter Kaufmann von dem großen Engagement der Mitarbeiter der Lebenshilfe auch außerhalb ihrer Arbeitszeit sowie von vielen ehrenamtlich Tätigen. Als Beispiel verwies er auf den Kräutergarten, der vor einigen Wochen im Außenbereich der Mooslandschule dank Unterstützung des Hilfsprojekts Starcare von DaimlerChrysler sowie weiteren Sponsoren in vielen Arbeitsstunden von Ehrenamtlichen eingerichtet wurde. Nicht nur hier zeige sich die große Identifikation der Mitarbeiter, Anwohner und kommunal Verantwortlicher mit der Lebenshilfe. Die Lebenshilfe Bühl/Baden-Baden ist das beste Beispiel dafür, wie Integration von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft gelingen kann, lobte Gunter Kaufmann stellvertretend für die Lebenshilfe, Harald Unser.