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Gerhard Kleinböck: „Bessere Grundversorgung für berufliche Schulen nötig“

Veröffentlicht am 09.09.2019 in Landespolitik

Gerhard Kleinböck, schulpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, fordert anlässlich der Pressekonferenz des Berufsschullehrerverbandes Verbesserungen für die beruflichen Schulen: „Grün-Schwarz darf die beruflichen Schulen nicht nur als Aushängeschild ausnutzen, sondern muss ihren Musterschüler auch unterstützen. Verbessert hat sich seit Amtsübername der CDU-Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann vor mehr als drei Jahren bislang nichts für das berufliche Schulwesen. Im Gegenteil wird die Unterrichtsversorgung wieder schlechter, nachdem die SPD in der letzten Legislatur das strukturelle Defizit reduzieren konnte. Ein Armutszeugnis, wenn man bedenkt, dass Frau Eisenmann die beruflichen Schulen sogar zum Schwerpunkt ihrer KMK-Präsidentschaft erklärt hatte.“

„Die SPD fordert von der grün-schwarzen Landesregierung insbesondere im Bereich der Digitalisierung ein nachhaltiges Konzept, wie die beruflichen Schulen mit den schnelllebigen Veränderungen in den Betrieben mithalten können. Grundlage dafür sind kundige Fachlehrkräfte und mehr Direkteinsteiger mit Praxiserfahrung. Hierfür muss Eisenmann die Schulleitungen stärken. Wenn wir unsere Schulen zukunftsfähig machen wollen, brauchen wir überall multiprofessionelle Teams – nicht um die Lehrkräfte zu ersetzen, sondern um sie mithilfe anders ausgebildeter Fachkräfte von Aufgaben außerhalb des Unterrichts zu entlasten.“ „An den beruflichen Gymnasien muss zudem die Quotierung für Schülerinnen und Schüler von Gemeinschaftsschulen fallen, die auf erweitertem Niveau gelernt haben. Insbesondere an Gemeinschaftsschulstandorten ohne eigene gymnasiale Oberstufe muss der Übergang für alle Jugendlichen, die das Abitur anstreben, gesichert sein. Hier müssen die Grünen in den Verhandlungen mit der CDU-Kultusministerin mehr Rückgrat beweisen.“

Homepage Dr. Stefan Fulst-Blei: Für Mannheim im Landtag von Baden-Württemberg

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