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Gemeinsame Erklärung von 14 Partnern zur Friedensbildung in Schulen

Veröffentlicht am 30.10.2014 in Landespolitik

Kultusminister Andreas Stoch: „Unsere Erklärung ist ein Meilenstein für die Friedensbildung in Schulen. Gemeinsam mit vielen Partnern leisten wir einen wichtigen Beitrag für eine gewaltfreie Gesellschaft.“

 

Das Kultusministerium hat heute (30. Oktober 2014) gemeinsam mit Vertretern von Kirchen, Gewerkschaften, Organisationen der Friedensbewegung und der Jugendarbeit eine Erklärung zur Stärkung der Friedensbildung in Schulen unterzeichnet. „Unsere Erklärung ist ein Meilenstein für die Friedensbildung in Schulen. Gemeinsam mit vielen Partnern leisten wir einen wichtigen Beitrag für eine gewaltfreie Gesellschaft“, erklärte Kultusminister Andreas Stoch.

 

Ziel der gemeinsamen Erklärung ist es, die in der Landesverfassung geforderte Erziehung zu „Brüderlichkeit aller Menschen und zur Friedensliebe“ in der Schule künftig noch stärker zu betonen.

 

Zu den Unterzeichnern der Erklärung zählen die GEW, der Landesjugendring, Vertreter der evangelischen Landeskirchen sowie der Einrichtungen für Jugendpastoral der katholischen Diözesen, die Alt-Katholische Kirche, die Berghof Foundation, Pax Christi, das Friedensbündnis Esslingen, die Friedenswerkstatt Mutlangen sowie das Mennonitische Friedenskomitee.

 

„Die gemeinsame Erklärung ist ein erster Schritt zur Stärkung der Friedensbildung in der Schule. Wir unterstützen, dass die Friedensbildung als fächerübergreifendes Thema in Zukunft stärker berücksichtigt wird“, so GEW-Vorsitzende Doro Moritz.

 

Die Themen der Friedensbildung sind in der Schule fächerübergreifend verankert und umfassen ein breites Spektrum: Sie reichen von Maßnahmen der Gewaltprävention über die Auseinandersetzung mit friedens- und gewaltfördernden Strukturelementen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bis hin zur Auseinandersetzung mit friedens- und sicherheitspolitischen Fragestellungen in einer globalisierten Welt.

 

Gemeinsam und im engen Dialog mit den Unterzeichnenden wird das Kultusministerium als nächsten Schritt konkrete Maßnahmen entwickeln, um die Friedensbildung in Schulen nachhaltig zu stärken – beispielsweise im Bereich der Lehrerfortbildung oder durch den Aufbau einer Servicestelle.

 

Von den Landtagsfraktionen der SPD und Bündnis 90/Die Grünen gibt es in diesem Zusammenhang positive Signale, das Vorhaben mit finanziellen Mitteln zu unterstützen.

 

 

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