Mannheimer SPD-Landtagsabgeordnete Weirauch und Fulst-Blei treffen sich mit dem Konzernbevollmächtigten der Bahn und der Bürgerinitiative GESBIM in Käfertal und Feudenheim
Mannheimer SPD-Landtagsabgeordnete Weirauch und Fulst-Blei treffen sich mit dem Konzernbevollmächtigten der Bahn und der Bürgerinitiative GESBIM in Käfertal und Feudenheim
Die SPD in Mannheim macht sich beim Lärmschutz weiterhin stark für die Menschen in den Stadtteilen, die an der westlichen und östlichen Riedbahn wohnen. Auf Einladung des Mannheimer Landtagsabgeordneten Dr. Boris Weirauch trafen sich am Käfertaler Bahnhof und danach im Feudenheimer Wahlkreisbüro mehrere Spitzenvertreter der Deutschen Bahn, darunter Thorsten Krenz, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für das Land Baden-Württemberg. Außerdem nahmen an diesem Treffen die SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Stefan Fulst-Blei (Mannheim), Gerhard Kleinböck (Ladenburg) und Daniel Born (Schwetzingen) teil, ebenso die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Gemeinderatsfraktion Isabel Cademartori sowie Martina Irmscher von der Bürgerinitiative gegen Bahnlärm (GESBIM).
Anlass des Gesprächs waren Befürchtungen in den an die Riedbahn angrenzenden Stadtteilen, dass im Zuge der Planungen der Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim die Belastungen der Riedbahn durch die Ausweitungen des Güterverkehrs auf mehr als 250 Güterzüge pro Tag gesteigert werden. „Wir wollten durch den Termin direkt an der Riedbahn in Käfertal die Lärmbelastung unmittelbar spürbar machen“, dankt Weirauch den teilweise von weit her angereisten Experten der Bahn für die Bereitschaft zum Dialog vor Ort mit der überregionalen Bürgerinitiative der GESBIM und Vertretern der SPD aus Stadt und Land.
Die Vertreter der Bahn betonten den Willen, mit den Kommunen und Bürgerinitiativen vor Ort an einem Strang zu ziehen und diese in den Planungsprozess einzubeziehen. Gemeinsam wurde auch die Option erörtert, die erforderliche ICE-Neubaustrecke so zu planen, dass sie gleichermaßen für Personenfernverkehr und Güterverkehr befahrbar wäre, was wiederum die Riedbahn massiv entlasten könnte. Hier käme die von den SPD-Abgeordneten Weirauch und Fulst-Blei favorisierte Tunnel-Lösung ins Spiel, wenngleich eine solche Lösung aufgrund der hochkomplexen Planungen erst in der kommenden Dekade realisierbar wäre. Für die Mannheimer Landtagsabgeordneten Weirauch und Fulst-Blei ist aber auch bei einer Tunnellösung eines undenkbar: „Mannheim muss einer der zentralen Knoten im deutschen Personenfernverkehr bleiben, eine regelmäßige Um- bzw. „Unter-“fahrung Mannheims wäre für uns nicht hinnehmbar“. Im gemeinsamen Gespräch wurde aber deutlich, dass aufgrund des angekündigten Taktausbaus der Fernverkehrsverbindungen infolge des Deutschland-Takts auch bei einer Tunnellösung nach aktuellem Stand keine Schlechterstellung von Mannheim in der Anbindung erwartbar wäre. Allgemein Einigkeit bestand darüber, dass die ca. 86 Milliarden Euro, die in den nächsten zehn Jahren durch Bund und Deutsche Bahn in die Schiene investiert werden sollen, sehr zu begrüßen sind.
Homepage Dr. Stefan Fulst-Blei: Für Mannheim im Landtag von Baden-Württemberg
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(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
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