Ingo Rust und Reinhold Gall im Gespräch mit Stiftungsleiterin Sibylle LeißPolitik und Diakonie kamen vergangene Woche in Lichtenstern zusammen. Ingo Rust (MdL) und Reinhold Gall (MdL) informierten sich in Gespräch und Rundgang über die Arbeit und die besonderen Herausforderungen in der Evangelische Stiftung Lichtenstern. Es war nicht der erste Besuch in Lichtenstern – aber der erste seit dem Wechsel in der Stiftungsleitung.
Das offene Gespräch über Erfreuliches und über Sorgenpunkte hoben beide Politiker als wichtig hervor.
Es stünde dem Landkreis gut an, die Kreisidentität nicht nur aus der schönen Landschaft und der Wirtschaftsstruktur zu ziehen. Heilbronn sei auch ein sozialer Landkreis, mit seinen großen und kleinen Einrichtungen und Diensten, betonte Reinhold Gall. Dass diese Einrichtungen eben nicht einseitig als Kostenverursacher gesehen werden können, darüber war man sich einig. So leistet die Stiftung Lichtenstern z.B. als einer der großen Arbeitgeber mit mehreren Standorten in der Region einen wichtigen Beitrag für den Stadt- und Landkreis.
Sybille Leiß erläuterte in dem Zusammenhang ein neu entwickeltes Beschäftigungs- und Qualifizierungsangebot, das vor allem Frauen nach der Familienphase als Gruppenassistentinnen den Wiedereinstieg ins Berufsleben ermöglicht.
Die Stiftungsleiterin betonte zum Abschluss „Es hat seit jeher Tradition und ist gut, dass Lichtenstern in die Region eingebunden ist.“ Dazu gehöre auch, die Kontakte zu politischen Vertretern in der Region auszubauen. Sie freue sich auf weitere gute Gespräche über alle Parteien hinweg.