Zufallsfoto

Europäische Fördermittel für die Kreativszene – neue Bewerbungsrunde startet im Herbst

Veröffentlicht am 02.09.2014 in Pressemitteilungen

Die  Europäische Union vergibt erhebliche finanzielle Mittel zur Förderung der kreativen Arbeit in den Bereichen Kultur und Medien. Im Rahmen des Programms „Creative Europe“ werden in den kommenden sieben Jahren insgesamt 1,46 Milliarden Euro fließen. Die Mannheimer Landtagsabgeordnete Helen Heberer, Vorsitzende des Ausschusses für Wissenschaft, Forschung und Kunst und  ebenso Mitglied des Europaausschusses macht darauf aufmerksam, dass für das Förderprogramm nun die zweite Bewerbungsphase im Herbst beginnt.
 

Seit Beginn dieses Jahres und noch bis  2020 werden Projekte aus den Bereichen Musik, Literatur, darstellende Kunst, Kulturerbe und Vergleichbares ebenso wie aus den Bereichen Kino, Fernsehen und neue Medien unterstützt.Geplant ist ab dem Jahr 2016 auch ein mit 121 Millionen Euro ausgestatteter Garantiefonds, der kleinen und mittleren Unternehmen der Kreativbranche den Zugang zu Krediten durch Bürgschaften erleichtern soll. „Von besonderem Interesse ist dieses Förderprogramm ‚Creative Europe‘ auch für die zahlreichen jungen Firmengründungen der  Mannheimer Kreativszene, die sich im Rahmen von Popakademie, Musikpark und den neuen Kreativwirtschaftszentren angesiedelt haben“, will die Landtagsabgeordnete auf die bisher wenig bekannten Fördermöglichkeiten aufmerksam machen. „Ich möchte die Mannheimer Kreativen und  Kulturschaffenden ausdrücklich dazu auffordern, diese Möglichkeiten in ihren Projektplänen zu berücksichtigen und sich mit den Förderbedingungen vertraut zu machen, um möglichst viele interessante Projekte zu realisieren“, hofft Heberer auf rege Beteiligung aus der Quadratestadt und umgebenden Region.

In der ersten Runde seit Jahresbeginn 2014 profitierten bereits Projekte aus Baden-Württemberg wie ein Kinderanimationsfilm des FFL Film und Fernsehlabor Ludwigsburg mit einer Förderung von 60.000 Euro. Im Bereich Filmverleih gingen Förderungen für  nicht-nationale, europäische Kinofilme an das „Arsenal“ in Tübingen und Kool Filmdistribution in Freiburg (jeweils 45.700 Euro).
Um die Kreativen über die Förderprogramme zu informieren gibt es bundesweit fünf EU-Büros („Creative Europe Desks“) in Berlin, Bonn, Düsseldorf, Hamburg und München. Bonn ist hier für das Teilprogramm Kultur  zuständig, die übrigen für den Teilbereich Medien, München dabei für ganz Süddeutschland einschließlich Baden-Württemberg. Bewerbungs- und Antragsvorgänge finden nur noch digital statt, nötig ist dazu nur eine vorherige Registrierung. Ausführliche Informationen zum Programm gibt es unter der Internetadresse www.creative-europe-desk.de.
Weitere Förderprogramme der EU sind daneben unter www.europa-foerdert-kultur.info zusammengefasst, dazu gehören auch die Themen Bildung, Soziales oder Tourismus.

Homepage Helen Heberer | Politik muss menschlich sein.

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

Banner

Jetzt Mitglied werden Online spenden

WebSozis

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de