Ergebnisprotokoll Runder Tisch "Klimaschutz - sozial gerecht", 19.07.2022 mit Rainer Schüle

Veröffentlicht am 21.07.2022 in Aktuelles

Bei unserer letzten Sitzung der Klimareihe zu sozial gerechtem Klimaschutz am 19.7.2022 berichtete Rainer Schüle, Vorstand bei der Oekogeno, aus der Baupraxis der Genossenschaft. Zunächst stellt erden Aufbau und die Arbeit der Oekogeno, bevor er die derzeitigen Probleme im Baumarkt und mögliche Maßnahmen für kostengünstigen Wohnungsbau vorschlug.

 

 

Strukturmerkmale „solidarisches Wohnen“ der Oekogeno

  • lebenslanges Wohnen (mit ambulanter Pflege für alle)

  • auf Dauer angelegtes Durchmischungskonzept

  • Inklusives Mehrgenerationen-Wohnen

  • Gemeinschaftsflächen für Bewohner:innen und Nichtbewohner:innen

  • Begegnungsflächen und natürliche Kommunikationszonen

 

 

Vorgehen der Oekogeno

  • Gründung einer eigenständigen regionalen Genossenschaft/Projekt eG

  • Entstehung eines neuen, lebendigen und durchmischten Quartiers

  • Unterstützung von Vielfalt der Wohnformen

  • Schaffung von langfristig bezahlbarem Wohraum

  • Entbindung des Eigenkapitlas von Wohnenden und Nichtwohnenden

  • Mitbestimmung bei Unternehmensentscheidungen in den Gremien der Genossenschaft, insbesondere bei der Generalversammlung, Aufsichtsrat, Arbeitsgruppen

  • Förderung der Schwachen durch die Starken

  • Zusatzqualitäten sind Mobilkonzepet, ökologische Bauweisen, Urban Gardening, regionale Wertschöpfung, qualitativ hochwertige und nachhaltig ausgerichtete Ausführung der Ausstattung, Barrierefreiheit, Planung vom weißen Papier abhängig von den Gegebenheiten vor Ort , Gründung Bauen in Verdichtung

 

Bau-Herausforderungen in Deutschland angesichts des Ukraine-Kriegs

  • Staatlicher Handlungsspielraum/Politik

    → Geänderte KW-Förderbedingungen

    → Überschaubares Förderbudget für Neubau

  • Globaler Handel, Materialknappheit

    → Steigende Baupreise

  • Wirtschaftslage

    → Steigende Zinsen,

  • Starke Inflation

    → Sinkende Kaufkraft

 

Was passiert auf dem Baumarkt?

  • Andere Bau-Akteure

    • Projekte werdeng estoppt

    • Zielgruppen verschieben sich zu höheren Einkommen

    • Abwarten/Aufschieben

  • Die Oekogeno hebt ihr Eigenanteile an, plant Kostenpuffer als Sicherheit mit ein und orientert die Ansprüche an die Ausstattung neu.

 

Mögliche politische Maßnahmen für kostengünstiges Wohnen

  • Bodenpreisspekulation verhindern (Bodenpreis niedrig halten, Bauzwang, Institutionelle Investoren ausschließen, Sozialbindungen vorgeben, Erbpachtregelungen)

  • Stellplatzwahn stoppen (Bauen für zukünftige Mobilitätskonzepte, Carsharing, Mieterausschluss mit eigenem Auto, Mobilitätskarte) // Stellplatzschlüssel verändern

  • Wohnfläche pro Kopf begrenzen (Sharing-Konzepte auch bei Wohnen mit Gemeinschaftsräumen, gemeinsamen Nutzräumen für Waschmaschinen, Gefriertruhen, Werkstätten)

 

Die Sitzung endete mit einer Diskussion über u.a. variable Wohnungen, Stellplatzschlüssel (u.a. in Kleineschholz), Nahwärme, die Mitgliederstruktur der Genossenschaft und Energieautarkie der Projekte. Die SPD wird die Impulse, v.a. Die Begrenzung der pro-Kopf-Wohnfläche in die politische Diskussion einbringen.

 

Homepage Gabi Rolland MdL

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

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