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Dr. Mentrup: "Sprachförderung des Landes ist unzureichend"

Veröffentlicht am 09.02.2009 in Pressemitteilungen

SPD verlangt Auskunft über Sprachförderprogramm "Sag mal was"

Antrag der Abg. Dr. Frank Mentrup u. a. SPD Wirksamkeit des Sprachförderprogramms „Sag mal was“ Der Landtag wolle beschließen, die Landesregierung zu ersuchen zu berichten,
  • 1. welche Zwischenergebnisse die Evaluation des Sprachförderprogramms „Sag mal was“ der Landesstiftung erbracht hat;
  • 2. ob Medienberichte zutreffen, wonach die über dieses Programm durchge-führte Sprachförderung keine substanzielle Verbesserung des Sprachniveaus der Kinder mit Förderbedarf bewirkt hat;
  • 3. welche Qualifikationen die Förderkräfte des Sprachförderprogrammes „Sag mal was“ besitzen müssen und durch welche Maßnahmen sie diese im Einzelnen erlangen können;
  • 4. ob diese Qualifikationen der Förderkräfte in der Evaluation als ausreichend bewertet werden;
  • 5. ob in der Evaluation Empfehlungen zur Verbesserung des Sprachförder-programms „Sag mal was“ gemacht werden und wenn ja, welcher Art diese sind;
  • 6. welche anderen Forschungsergebnisse über die Wirksamkeit von „externen“ Sprachförderprogrammen in Kindertageseinrichtungen der Landesregierung bekannt sind, und wie sie die Wirksamkeit dieser Angebote bewertet im Vergleich zu einer umfassenden „integrierten“ Sprachförderung, so wie im Orientierungsplan für die Kindertageseinrichtungen vorgesehen;
  • 7. ob Medienberichte zutreffen, wonach das Sprachförderprogramm der Lan-desstiftung auch für Dreijährige weiter entwickelt werden soll und wenn ja, wie dieses konzipiert ist und ab wann es umgesetzt werden soll.
Stuttgart, 3. 2. 2009 Dr. Mentrup, Bayer, Kaufmann, Queitsch und Zeller SPD Begründung: 2003 hat die Landesstiftung Baden-Württemberg das Sprachförderprogramm „Sag mal was“ ins Leben gerufen. Nun liegen Ergebnisse einer Forschungsgruppe der PH Heidelberg vor, die von der Landesstiftung mit der Evaluation des Programms beauf-tragt wurde. Medienberichten zufolge deuten diese Ergebnisse auf eine geringe Wirksamkeit des Programms hin. Frühkindliche Sprachförderung trägt zur erfolgreichen Integration von Kindern mit Migrationshintergrund und einer Erhöhung der Bildungschancen aller förderbedürftigen Kinder bei. Die Ergebnisse der Evaluation müssen daher zu einer Verbesserung des Programmes führen. Langfristig muss jedoch das Konzept der integrierten Sprachförderung im Kindergar-ten vom ersten Tag an externen Programmen wie „Sag mal was“ vorgezogen werden. Hierfür ist eine höhere Qualifikation des pädagogischen Personals sowie eine Verbesserung der Rahmenbedingungen insbesondere des Personalschlüssels um mindestens 0,3 Stellen pro Gruppe notwendig.

Homepage Dr. Frank Mentrup MdL

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findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

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