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Die Freitagspost: Ein Praktikum und schicke Klamotten

Veröffentlicht am 27.11.2020 in Woche für Woche

In der heutigen Freitagspost stellt sich Johanna Rapp vor, die nach ihrem Bachelor-Studium noch bis zum März als Praktikantin bei Daniel im Landtagsbüro tätig sein wird.

„Menschen, die verrückt genug sind zu denken, sie könnten die Welt verändern, sind diejenigen, die es auch tun.“

Mit diesem Zitat begann meine Bewerbung für ein Praktikum bei Daniel. Nun glaube ich an diesen Satz mehr denn je. Nach zwei Monaten der Zusammenarbeit ist es heute an der Zeit, dass ich mich offiziell vorstelle:

Ich bin Johanna und habe im Oktober und November ein Praktikum bei Daniel im Stuttgarter Landtagsbüro absolviert. Mein erster Gedanke, als ich hier angefangen habe: Ich muss mir dringend ein paar schicke Klamotten zulegen, damit ich mich wenigstens optisch einfüge, unter all den schlauen Menschen hier im Königin-Olga-Bau.

Denn vor dem Hintergrund, dass ich bisher nicht den Mut gefunden habe, mich aktiv in der Politik zu engagieren und diesen Sommer meinen Bachelor in Architektur – und nicht in Politik – abgeschlossen habe, stellt sich die Frage, warum ich bei Daniel trotzdem an der richtigen Stelle bin.

Auf der Sachebene ist das schnell zu beantworten: Daniel ist schließlich wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion des Landtags und ich habe die ersten 20 Jahre meines Lebens in Oftersheim verbracht, wodurch ich einen besonderen Bezug zum Wahlkreis habe.

Aber die Verbindung zwischen Architektur und Politik ist noch stärker. Im Verlauf meines Studiums habe ich mein Interesse für die Wechselwirkung zwischen Menschen und ihrem Umfeld entdeckt. Aber erst danach durch die Pandemie wurde mir klar, dass das Umfeld nicht nur die gebaute Umwelt umfasst, sondern auch das soziale Miteinander betrifft. Und, dass die Politik den Rahmen für all das vorgibt und diskutiert.

Meine Antwort, warum ich für Daniel arbeite lautet daher: Ich bin zur Architektur gelangt, weil ich einen Beitrag dazu leisten will, unsere Welt zu positiv zu verändern. Während mein Werkzeug, um die Zukunft mitzugestalten, bisher die Architektur war, ist es bei Daniel die Politik. In beiden Fällen geht es darum, Verantwortung zu übernehmen, zuzuhören und zu gestalten.

Meine anfänglichen Zweifel, ob ich hierher passe, sind schnell verflogen. Ich habe gesehen, dass Politiker*innen auch nur Menschen sind, auf der Suche nach der besten Lösung. Ich komme gerne zur Arbeit, weil das Gefühl wächst, dass wir gemeinsam tatsächlich etwas verändern können. Manchmal zwar nur im Kleinen und manchmal bleibt es auch nur beim Versuch, aber wir sollten es immer wieder versuchen. Und weil es noch so viel zu tun gibt freue ich mich, mein Praktikum bis zur Wahl im März verlängern zu können und das Team Born weiterhin tatkräftig aus Stuttgart zu unterstützen.

Johanna Rapp und Daniel Born

Foto der Woche: Bei strahlendem Sonnenschein mitten im November genießen Daniel und ich eine kurze Kaffeepause auf dem Dach des Abgeordnetenhauses.

Homepage Daniel Born

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