
Mentrup: „Gemeinsamer Kampf für mehr Bildung erfordert größeres Engagement des Landes“

Mentrup: „Gemeinsamer Kampf für mehr Bildung erfordert größeres Engagement des Landes“
Mit dem neuen Domizil in U 1 erfährt nicht nur dieser wichtige Eingang in die Innenstadt eine städtebauliche Aufwertung, auch der Betrieb der Volkshochschule und Abendakademie Mannheim wird dadurch effizienter, vom Image her moderner, flexibler und vor allem noch attraktiver. Davon überzeugte sich jüngst der Mannheimer Landtagsabgeordnete Dr. Frank Mentrup, der sich im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour in der Abendakademie einfand. Bei der Eröffnung war er durch eine eigene Bildungsveranstaltung in Stuttgart verhindert gewesen. "Ein tolles Gebäude, eine tolle Adresse, einer der attraktivsten Standorte und eine der modernsten Raumkonzeptionen aller Volkshochschulen in Baden-Württemberg", resümierte Mentrup seinen Eindruck nach dem Rundgang. Das Ergebnis befriedigte ihn umso mehr, als er als Fraktionsvorsitzender und Stadtrat im Mannheimer Kommunalparlament seinerzeit doch heftig für diesen Standort geworben hatte.
Richtig fachlich ging es dann im Gespräch mit der Mannheimer Geschäftsführerin Dr. Wera Hemmerich (im Bild mit Dr. Mentrup auf der Terrasse des neuen Gebäudes) zur Sache. Mentrups Kompetenz als bildungspolitischer Sprecher seiner SPD-Fraktion war voll gefordert. Einmal mehr ging es um das Grundproblem der unzureichenden finanziellen Förderung durch das Land. Volkshochschulen hierzulande erhalten deutlich weniger Zuschüsse als ihre Pendants in den meisten anderen Bundesländern. "Peinlich für das reiche Baden-Württemberg", findet Mentrup. Aber auch weitere konkrete Problemlagen zu denen Hemmerich und Mentrup nun gemeinsam Aktionen in Parlament und Ministerien in Stuttgart starten wollen, kamen zur Sprache.
So gibt es etwa bei den Kursen für Analphabeten, Erwachsenen, die oftmals weder lesen noch schreiben können, keinerlei Unterstützung. Dieses Bildungsdefizit auszugleichen und damit eine eigenständige Teilnahme in der Gesellschaft umfassend zu ermöglichen, liegt aber auch in der Finanzverantwortung des Landes, das ja für den Bildungsauftrag zuständig ist. Da sind sich Hemmerich und Mentrup einig. Wie Mentrup berichten konnte, wurden Vorstöße hinsichtlich eines Landeszuschusses aber schon mehrfach aus organisatorischen Gründen abgelehnt. Beide vereinbarten, die vom Land vorgebrachten Argumente gemeinsam zu bearbeiten, so dass sie inhaltlich und fachlich ausgehebelt werden können.
Ähnliches gilt für die Tagesrealschule, die im Gegensatz zur Abendrealschule weiterhin nicht anerkannt und bezuschusst wird. Mentrup will sich nun an einem Vormittag mit den Schülerinnen und Schülern treffen, um dann besser argumentieren zu können, weshalb ein solches Angebot für eine bestimmte Personengruppe unerlässlich ist, um dieser den Abschluss der Mittleren Reife zu ermöglichen. Dann, so Mentrup, müsste die Anerkennung als Ersatzschule auch finanzielle Zuwendungen mit sich bringen, die hier in Mannheim dringend gebraucht würden. Denn weder Tagesrealschüler noch Analphabeten sind zumeist in der Lage, Schulgebühren zu entrichten.
Homepage Dr. Frank Mentrup MdL
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(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
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