Rede anlässlich des Festakts zu 1250 Jahren Plankstadt
Rede anlässlich des Festakts zu 1250 Jahren Plankstadt
Liebe Kolleginnen und Kollegen aus den Parlamenten in Bund, Land und Kommunen,
sehr geehrter Herr Staatssekretär,
Herr Landrat,
Frau Bürgermeisterin,
die Herren Bürgermeister,
meine Damen und Herren,
Hélder Câmara, brasilianischer Erzbischof und Träger des alternativen Nobelpreises, hat gesagt: „Wenn einer allein träumt, ist es nur ein Traum. Wenn alle zusammen träumen, ist es der Beginn einer neuen Wirklichkeit.“
Wenn ich mir dieses herrliche Festzelt, das tolle Programm, die gute Stimmung hier anschaue. Ja, liebe Kolleginnen und Kollegen aus dem Plankschter Gemeinderat, lieber Nils, hier hattet ihr zusammen einen richtig guten Traum und habt ihn mit den vielen vielen Vielen, die hier im Einsatz sind, Wirklichkeit werden lassen. Großartig.
Meine Damen und Herren, wie viele Träume sind in 1250 Jahren in Plankstadt geträumt worden? Manche Träume sterben nie aus – weil sie zu uns Menschen gehören. Träume von einer guten Arbeit, einer guten Ernte, von einer Familie, von einem schönen Haus. Von einer neuen Liebe. Oder davon, dass die bisherige Liebe zurückkommt.
Träume von Freiheit, von Mitbestimmung, von Gerechtigkeit. Träume, dass man selbstbestimmt sein Leben gestalten kann.
Wie oft ist in 1250 Jahren vom Frieden geträumt worden? Und wie oft ist dieser Traum nicht in Erfüllung gegangen? Wie oft wurden die Söhne doch wieder in irgendeinen unnötigen Krieg geschickt?
Welchen Traum hatten die Plankstädterinnen und Plankstädter vor 77 Jahren? Am 30. Juni 1945. Wenn ich die Ehre habe, mit der Generation der Überlebenden des Zweiten Weltkriegs zu sprechen, dann höre ich oft den Satz: „Wie es nach dem Krieg weiterging, was dann erreicht wurde, was aufgebaut wurde, das hätten wir kaum zu träumen gewagt.“
Plankstadt ist heute eine vielfältige und weltoffene Gemeinde im Herzen eines vereinten Europas – in einem freien und demokratischen Deutschland. Eine Gemeinde mit einer starken Zivilgesellschaft, in der sich Menschen finden, die zusammen davon träumen, eine bezahlbare, inklusive und verlässliche Mobilität umzusetzen und dann einen Bürgerbus Wirklichkeit werden lassen.
Eine Zivilgesellschaft, die nicht nur auf sich schaut, sondern die Solidarität und Respekt lebt. Als Menschen auf der Flucht Sicherheit und Hilfe in Plankstadt gesucht haben, hat diese Zivilgesellschaft einmal mehr gezeigt, was sie kann.
Die Vorstellung, wie die beiden Vorgänger von André, Andreas und mir, Karl-Peter Wettstein und Lothar Gaa, gemeinsam geträumt haben, passt nicht ganz in mein Kopfkino. Aber dass diese beiden gemeinsam mit der Zivilgesellschaft erfolgreich dafür gekämpft haben, dass Plankstadt weiter selbstständig bleibt, da haben die beiden eine richtig gute Wirklichkeit geschaffen.
Der Blick zurück stärkt uns: Wir können eine gute Wirklichkeit schaffen. Plankstadt hat wie unser ganzes Land große Herausforderungen vor sich. Wir gestalten den Wandel in Energie, Wirtschaft und Mobilität. Eine Gesellschaft, die für alle und in jedem Alter Teilhabe und Teilgabe ermöglicht. Klimaneutralität und soziale Gerechtigkeit. In einer globalisierten und digitalisierten Welt.
Ein wahrgewordener Traum ist dafür unsere wichtigste Stärke: unsere Demokratie! Sie hat ihre Basis in den Gemeinden. Hier wird miteinander gesprochen, hier wird diskutiert. Hier entscheidet sich, ob wir alle einsam in kleinen Blasen leben oder ob wir Kompromisse und gemeinsame Wege finden. Hier entscheidet sich, ob wir zusammen eine gute Wirklichkeit schaffen.
Ich wünsche dem wunderbaren Plankstadt zum Geburtstag viel Zusammensein. Zusammen feiern, zusammen anpacken, zusammen diskutieren, zusammenleben, zusammen mit der Region gegen eine falsche Bahntrassenführung kämpfen, zusammen eine Straßenbahn bauen und ja: auch zusammen träumen.
(Es gilt das gesprochene Wort.)
Homepage Daniel Born MdL
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(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
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