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Daniel Born trifft Angehörige der Geiseln im Landtag: „Der Hamas-Terror ist grausam und menschenverachtend“

Veröffentlicht am 22.11.2023 in Bundespolitik

Stuttgart. Landtagsvizepräsident Daniel Born hat sich gemeinsam mit Landtagspräsidentin Muhterem Aras und weiteren Kolleginnen und Kollegen des Landtags von Baden-Württemberg mit Leidtragenden des Hamas-Terrors vom 7. Oktober getroffen. Nufar und Yuval Buchshtab, Geschwister des von der Hamas entführten Musikers Yagev Buchshtab, wurden von einer Freundin der Familie Ofra Raz, selbst Überlebende des Angriffs auf das Kibbuz Nirim, bei ihrem Besuch nach Baden-Württemberg begleitet. Der Besuch kam auf Initiative der Landtagsabgeordneten Florian Wahl (SPD) und Michael Joukov (Grüne) zustande, die nach einem Israel-Besuch Anfang des Monats zusammen in das Stuttgarter Parlament eingeladen hatten.

In einem ausführlichen Gespräch berichteten die Angehörigen von ihrem Bruder Yagev und seiner Frau Rimon. Die beiden Anfang 30-Jährigen wurden am 7. Oktober von der Hamas aus ihrem Wohnhaus aus dem Kibbuz verschleppt. Während Nufar und Yuval erschreckende Bilder von Schwägerin Rimon durch Hamas-Propagandabilder gesehen haben, fehlt von ihrem Bruder Yagev jedes Lebenzeichen – und das seit 46 Tagen. „Das letzte, was wir hörten, war eine Sprachnachricht von Rimon, in der sie schilderte, dass die Terroristen vor ihrer Tür stünden. Seitdem: komplette Funkstille“, berichtet Nufar Buchshtab dem Landtagsvizepräsidenten. Die Besucher aus Israel erzählten von den Zerstörungen in ihrem Kibbuz Nirim, von den Toten und Entführten in ihrem Dorf – aber auch von der Lebensgeschichte ihrer Angehörigen, von ihren Hobbys und Hoffnungen.

„Gerade in Zeiten, in denen eine schreckliche Nachricht nach der anderen auf uns einprasselt, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, worum es wirklich geht: Es geht um Menschen, die lieben, lachen, leben wollen“, erklärt Daniel Born, der den Wahlkreis Schwetzingens seit 2016 in der Landespolitik vertritt. „Der Hamas-Terror ist grausam und menschenverachtend. Die Geiseln der Attentäter sind nicht anonyme Nummern. Die aktuellen Entwicklungen machen Hoffnung, dass die Geiseln nach Hause zurückkehren können. Durch den Mut und das Zeugnis von Nufar, Yuval und Ofra wurde besonders deutlich, wofür es sich zu kämpfen lohnt!“

Nufar, Yuval und Ofra berichteten, dass alle Bewohnerinnen und Bewohner seit dem 7. Oktober aus dem Kibbuz, welches sich zwei Kilometer vom Gazastreifen entfernt befindet, evakuiert worden seien. Es sei komplett unklar, wann und ob eine Rückkehr nach Nirim möglich sei. „Noch täglich leidet das Kibbuz unter Raketenbeschuss“, so Born und fügt an: „Die Hamas hat nur Unheil gebracht: Zuerst hat sie die Palästinenser in Geiselhaft genommen – und danach nur für Schrecken und Leid gesorgt. Es gibt keine Chance auf Frieden, solange diese Terrorgruppe nicht besiegt ist.“

Homepage Daniel Born

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