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Daniel Born MdL zu Gast bei BM Bernd Killinger - Unterstützung der Kommunen Borns zentrales Anliegen

Veröffentlicht am 18.04.2018 in Wahlkreis

Foto: v. l. n. r.: Daniel Born MdL, BM Bernd Killinger, Christian Holzer

Besuch aus der Landespolitik für Bürgermeister Bernd Killinger: der SPD-Betreuungsabgeordnete für den Landtagswahlkreis Bruchsal, zu dem auch Forst gehört, war zu Gast im Forster Rathaus.

Forst. Dass mit Daniel Born ein Abgeordneter zu Gast war, der sowohl wohnungspolitischer Sprecher seiner Landtagsfraktion ist wie auch Sprecher für frühkindliche Bildung, kam dem Forster Rathauschef sehr entgegen: „Einen Experten auf zwei kommunalpolitisch so relevanten Themen hat man nicht alle Tage zu Besuch“, freute sich Bürgermeister Bernd Killinger. „Wohnen und Bildung sind neben Arbeit die beiden wichtigsten Aspekte für ein gelingendes Miteinander“ zeigte sich auch der ebenfalls am Gespräch teilnehmende Christian Holzer, stellv. Fraktionsvorsitzender der SPD Forst, überzeugt.

„Dafür zu sorgen, dass ausreichender, angemessener und bezahlbarer Wohnraum für alle verfügbar ist, ist der SPD-Landtagsfraktion ein wichtiges Anliegen. Aktuell steht beispielsweise die Überarbeitung der Landesbauordnung an. Hier gibt es für die Landespolitik noch viel zu tun“, so Born. „Barrierefreiheit und Sicherheit sind wichtige Aspekte beim Bauen – abgesehen davon sollte der Schwerpunkt darauf liegen, ausreichend Wohnungen herzustellen und dabei Förderungen so zu gestalten, dass der Trend zum Bau teurer Luxuswohnungen gestoppt werden kann und wir den Kommunen wieder Möglichkeiten geben, Flächen zum Bauen auszuweisen“.

Die Schwierigkeiten mit dem Breitbandausbau der Gemeinde Forst waren dem Parlamentarier selbstverständlich bereits zu Ohren gekommen und er erklärte sich bereit, die Verwaltung jederzeit zu unterstützen, wenn er gebraucht werde. „Nicht nur für die Privathaushalte, sondern auch für die örtliche Wirtschaft ist das von enormer Bedeutung“, zeigten sich alle drei Teilnehmer der Gesprächsrunde überzeugt. „Das Geld, das die Landesregierung den Kommunen im Zuge der sogenannten „Vorwegentnahme“ zunächst abnimmt, um es dann im Rahmen von Programmen wieder zu verteilen, muss wieder stärker dort ankommen, wo es hingehört“, so der SPD-Mann. „Wenn ich dabei helfen kann, dass das gelingt, mache ich das gerne“.

Unter dem Begriff der „Mobilität der Zukunft“ diskutierte die Runde im Anschluss, was alles passieren muss, damit der Verkehr nicht zunehmend zu einer Belastung für Mensch und Umwelt wird. Die großen Mobilitätsbedarfe müssten verstärkt durch den öffentlichen Nahverkehr gedeckt und durch E-Mobilität unterstützt werden. Carsharing und Bürgerbusse können dabei ein Schlüssel zum Erfolg sein. Und auch die Einführung immer weiterer Strecken von Fahrrad-Schnellwegen ist nötig.

Zuletzt sprach man ausgiebig über die Forster Bildungslandschaft und hierbei insbesondere über die erfolgreiche Lußhardt – Gemeinschaftsschule. Der Bildungspolitiker Born kennt die Schule, da er im Rahmen seiner Dialog-Tour 2017 zahlreiche Schulen in seinen Betreuungswahlkreisen besucht hat bevor er jetzt 2018 unter anderem die Rathäuser besucht. Die Forster Kommunalpolitiker konnten ihm bestätigen, dass die Schule auf ihrem Weg jede nötige Unterstützung durch den Schulträger erhält. „Die Kommunen und die Lehrer haben mit den Gemeinschaftsschulen starke Bildungsangebote vor Ort geschaffen, in denen die Kinder auf allen Niveaustufen das beste Bildungsergebnis erzielen können. Das ist eine richtig gute Farbe in der baden-württembergischen Schullandschaft.“ so Born, der seit 2016 Mitglied des Bildungsausschusses ist.

Mit der festen Absicht, auch künftig in Kontakt zu bleiben und sich bei Bedarf gegenseitig zu informieren und zu unterstützen, verabschiedete Bürgermeister Killinger dann seinen Gast aus der Landespolitik und bedankte sich für den Besuch.

Homepage Daniel Born

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