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Daniel Born MdL besucht Anne-Frank-Schule

Veröffentlicht am 18.07.2017 in Pressemitteilungen

Born MdL im Gespräch mit Rektor Schwarz-Hemmerling

Als Mitglied des Bildungsausschusses besuchte SPD-Landtagsabgeordneter Daniel Born die Anne-Frank-Schule in Karlsruhe. Gemeinsam mit Rektor Schwarz-Hemmerling tauschte er sich über die Situation der Gemeinschaftsschule aus.

Karlsruhe. Schwarz-Hemmerling verwies darauf, dass es immer wieder gelinge, der Gemeinschaftsschule auch in der öffentlichen Wahrnehmung mehr Raum zu geben: „Für uns ist es wichtig, die Chancengleichheit des Kindes in den Mittelpunkt zu stellen.“ Hier erhalte er eindeutige Unterstützung vom Schulträger, der Stadt Karlsruhe, erwarte aber auch Unterstützung von der Landespolitik. Der Besuch des Bildungspolitikers aus Schwetzingen sei darum sehr willkommen. Landtagsabgeordneter Born sieht seine Besuchsreihe auch als eindeutiges Bekenntnis der SPD-Fraktion zur Gemeinschaftsschule. „Wir wissen“, so Born, „dass die grün-schwarze Regierung derzeit sehr widersprüchliche Aussagen fährt und die CDU-Ministerin teilweise frontal gegen die Gemeinschaftsschule schießt. Kultusministerin Eisemann gefährdert damit, den Bildungsaufbruch für Baden-Württemberg und die Vielfalt, die an so tollen Schulen wie der Anne-Frank-Schule gelebt wird.“

Im langen Fachgespräch spielte auch das Thema Inklusion eine Rolle. In der Anne-Frank-Schule haben derzeit ca. 10 Prozent der 330 Schüler inklusiven beschulungsbedarf. Dennoch äußerte Schwarz-Hemmerling die Sorge, dass im nächsten Schuljahr an Sonderpädagogen gekürzt würde: „Inklusion kann nur funktionieren, wenn unsere Personalausstattung stimmt.“ Born betonte dabei nochmals den SPD-Kurs für mehr Sonderpädagogen und dem immer weiter zu entwickelten 2-Pädagogen-Prinzip. Dass Kultusministerin Eisemann im Rahmen der Haushaltsberatungen ein Aussetzen der Inklusion angedroht habe und außerdem 1074 Lehrerstellen gestrichen hat, sei dabei ein völlig falsches Signal gewesen.

Da die Anne-Frank-Schule sich bewusst als Schule der Vielfalt bezeichnet, erkundigte sich Born auch nach dem Ausbau des Ethikunterrichts. „Wir brauchen als Wertorientierungs-Fach sowohl den Religionsunterricht als auch den Ethikunterricht. Dieser Anforderung wird das momentane Angebot an den Schulen nicht gerecht und sollte daher dringend flächendeckend ausgebaut werden“, so der SPD-Abgeordnete. Dazu hätte er im Landtag schon entsprechende Anträge eingebracht, denn Ziel müsste Religions- und Ethikunterricht ab Klasse 1 sein.

Neben dem ausführlichen Gespräch mit dem Schulleiter stand für den Landtagsabgeordneten noch ein Besuch in der 5. Klasse an. Die Kinder waren dabei, sich mit den Wurzeln unserer Demokratie in der griechischen Gesellschaft zu beschäftigen. Ziel war es, selbst Gesetze auszuformulieren und sich damit einer demokratischen Entscheidung zu stellen. Das mit Daniel Born einer dabei war, der auch im echten Leben Gesetze macht, unterstützte die Schüler bei ihrer gesetzgeberischen Freude.

Homepage Daniel Born

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