Bruchsal. „Ihr zeigt wie gut das Rote zum Grünen passt, der Umweltschutz zum Fortschritt, die Naturliebe zur modernen Gesellschaft. Euer 'Bergfrei' tut Deutschland gut“, fasste SPD-Bundestagskandidat Daniel Born seine Glückwünsche an die Naturfreunde Bruchsal zusammen. In dem voll besetzten Festzelt am Naturfreundehaus genoss der 37-jährige Sozialdemokrat die Feierstunde mit viel Rückblick, guten Gesprächen und bester Musik.
Daniel Born: „Das Naturfreundehaus ist ein Dreh- und Angelpunkt. Immer wieder schönes Fest- und Ausflugsziel, aber auch Ort politischer Diskussionen: hier tagt der SPD-Kreisvorstand, hier macht der SPD-Kreisverband seine Klausuren.“
Eine besondere Freude war es den Mitgliedern der SPD-Fraktion im Gemeinderat Helga Langrock, Anja Krug, Karl Mangei, E-F Schäfer, Gerhard Schlegel und Jürgen Schmitt sowie dem Vorsitzenden der SPD Bruchsal, Fabian Verch, gemeinsam mit ihrem Bundestagskandidat Daniel Born den Bruchsaler Naturfreunden zu ihrem hundertsten Jubiläum ihre Aufwartung zu machen.
Die Naturfreunde haben ebenso wie die SPD ihre Wurzeln in der Arbeiterbewegung und setzen sich für ökologische Nachhaltigkeit, Frieden, Völkerverständigung und Teilhabe an Bildung unabhängig der sozialen Herkunft ein. Ziele, die die SPD ebenfalls anstrebt.
Die Naturfreunde feierten ihren hundertsten Geburtstag mit vielen geladenen Gästen im Beisein von Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick bei strahlendem Sonnenschein mit jeder Menge Musik und der abwechslungsreichen Gesprächsrunde „Talk im Zelt“, die Rainer Kaufmann moderierte.
Hierbei erklärte u. a. Karl Mangei, SPD-Gemeinderat und aktives Mitglied der Naturfreunde, den Hintergrund des Naturfreundelogos und den Naturfreundegruß „Berg frei“, mit dem sich die Naturfreunde zur öffentlichen Zugänglichkeit der Natur durch alle Menschen bekennen.
Es kam zum Ausdruck, dass die Gründung der Naturfreunde auch ein Ausdruck der sozialen Verhältnisse zu Beginn des 20. Jahrhunderts war, in denen weiten Teilen der Arbeiterschaft der Zugang zur Natur und Erholung aufgrund menschenunwürdiger Lebens- und Arbeitsbedingungen verwehrt blieb.
Hier engagierten sich die Naturfreunde und setzten sich gemeinsam mit den Gewerkschaften und der SPD für den Achtstundentag, bezahlten Urlaub und Bildung der Arbeiter ein.
Diese gemeinsamen Ziele betonte auch Gemeinderätin Anja Krug in ihrem Gruß an die Naturfreunde.
Sie verwies auf den guten Kontakt zwischen SPD und Naturfreunden und darauf, dass diese oft einen thematischen Antrieb für die SPD darstellten und speziell in Bruchsal mit dem Naturfreundehaus auch einen Ort gestalten, an dem sich auch die Mitglieder der SPD gerne treffen.
Der Fraktionsvorsitzende der SPD im Gemeinderat, E-F Schäfer, nutzte die Gesprächsrunde um an türkischen Bürgerinnen und Bürger zu erinnern, deren friedliche Proteste im Gezipark gerade gewaltsam niedergeschlagen werden.
Diesen mutigen Demonstrantinnen und Demonstranten galt die Solidarität aller Anwesenden, die auch in den von Alexandra Nohl engagiert vorgetragenen Liedern der Arbeiterbewegung zum Ausdruck kamen.