Zufallsfoto

Daniel Born: „Gemeinsam in Vielfalt mehr erreichen, das ist die DNA Baden-Württembergs.“

Veröffentlicht am 24.09.2024 in Landespolitik

Baden-Baden. Landtagsvizepräsident Daniel Born hat seine Festrede anlässlich der Max-Spohr-Preisverleihungen zu einem Appell für mehr Vielfalt genutzt: „Vielfalt ist eine Tatsache. Aber Vielfalt zu leben, sie als Gewinn zu betrachten, das schafft Chancen für eine Demokratie, für wirtschaftlichen Erfolg und für gesellschaftlichen Fortschritt. Und wir sollten alle Chancen nutzen“, so der SPD-Politiker in Baden-Baden. Der Max-Spohr-Preis stand in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin Kai Wegner und Teresa Schlichting, Chief People & Culture Officer Riverty und Gewinnerin des Max-Spohr-Preises 2022.

Preisträger*innen waren in diesem Jahr die Deutsche Bank AG (Unternehmen), die LBBW (Öffentlicher Sektor), Providens Sicherheit UG (KMU – Kleine- und Mittlere Unternehmen) und Vielfältig. GmbH – Pflege in allen Facetten (Max-Spohr-Sonderpreis). „Diversity ist im Kern nichts anders als ein anderer Begriff für Miteinander“, betonte der Schirmherr des Max-Spohr-Preises, Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner in seinem Grußwort.

Daniel Born hob in seinem Beitrag hervor, welche Bedeutung Vielfalt für sein Land hat. „Gemeinsam in Vielfalt mehr erreichen, das ist die DNA Baden-Württembergs seit unserer Gründung vor 72 Jahren. Ohne das Versprechen der Teilhabe aller hätten wir unsere gesellschaftliche, wirtschaftliche und wissenschaftliche Erfolgsgeschichte nicht schreiben können. Wir erleben aber aktuell, dass es politische Kräfte in unserem Land gibt, die gegen jede ökonomische Vernunft, gegen jede Menschlichkeit die Offenheit, Freiheit und Demokratie bekämpfen wollen. Da müssen wir zusammenstehen und sagen: Die Demokratie ist das Beste, was wir haben. Wir lassen sie nie im Stich.“

Kurt Siering, Vorsitzender des Völklinger Kreises (VK), bei der Verleihung: „In ganz Europa versuchen radikale Parteien, den in den letzten Jahrzehnten erreichten gesellschaftlichen Fortschritt zurückzurollen. Auch daher gewinnt der Max-Spohr-Preis weiter an Bedeutung, und das nicht nur für die LGBTQIA-Community.“

Matthias Weber, verantwortlicher Vorstand im VK für den Max-Spohr-Preis und in der Vergangenheit auch langjähriger Vorstand für Diversity: „Wir bedanken uns vor allem bei allen Unternehmen und deren Mitarbeitenden, die in diesem Jahr in hohem Maße engagierte Bewerbungen eingereicht haben. Dies ist Zeichen für steigende Bemühungen rund um Diversity-Management.“

Der geschäftsführende Vorsitzende der Bundesstiftung, Magnus Hirschfeld, Helmut Metzner übergab den diesjährigen Sonderpreis. Helmut Metzner über die Preisträgerin: „Die Vielfältig. GmbH ist eine Pionierin in der Vermittlung von Verständnis und Respekt für Vielfalt in Pflege und Alter. Hier wird Basisarbeit für Queersensibilität in allen Lebensphasen geleistet.“

Homepage Daniel Born

Termine Gengenbach

16.08.2026, 16:00 Uhr - 21:00 Uhr
öffentlich
OV-Kinzigtal Grillfest
Gengenbach-Bermersbach

Alle Termine

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

Banner

Jetzt Mitglied werden Online spenden

WebSozis

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de