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Daniel Born besucht Unternehmen Sonoco in Hockenheim: „Ein Stück Hockenheim steht in jeder Wohnung“

Veröffentlicht am 19.10.2023 in Wahlkreis

Hockenheim. Landtagsvizepräsident Daniel Born hat das Unternehmen Sonoco Consumer Products Europe im Talhaus in Hockenheim besucht – ein Verpackungsunternehmen mit einer einzigartigen Breite von Verpackungsmaterialien rund um das Thema Verpacken aus seinem Wahlkreis. Der Schwetzinger Landtagsabgeordnete war damit gerne einer Einladung gefolgt, die Lisa Wicher, Personalverantwortliche bei Sonoco, im Juli bei der feierlichen Übergabe von Urkunden zu den Bildungspartnerschaften zwischen der Schule am Kraichbach und lokalen Unternehmen ausgesprochen hatte.

Sonoco, gegründet in South Carolina im Jahr 1899, ist ein Unternehmen mit einer beeindruckenden Geschichte und einem starken regionalen Engagement. Auf 24.000 Quadratmetern produzieren die Mitarbeitenden im Hockenheimer Werk über 220 Millionen Kombidosen pro Jahr – Kartondosen mit Verschluss. Salz, Chips, Tabak – für unterschiedlichste Produkte erarbeitet Sonoco maßgeschneiderte Lösungen, um den Anforderungen seiner Kunden von Unilever, Intersnack bis Lorenz gerecht zu werden. Auf den Status als exklusiver Lieferant für myMüsli ist man bei Sonoco besonders stolz. Born, der seit 2016 Mitglied des Landtags ist, hob hervor: „Sonoco ist ein gutes Beispiel für die berühmten Hidden Champions, von denen es in Baden-Württemberg so viele gibt – von hier wird die ganze Welt mit innovativen Verpackungen beliefert. Ich finde das klasse: Ein Stück Hockenheim steht in jeder Wohnung.“

Ein Thema, das SPD-Bildungsexperte Born besonders am Herzen liegt, kam auch beim Sonoco-Besuch zur Sprache: Die Ausbildung, die Gewinnung und die Bindung von Fachkräften. Henrik Zeller, Betriebsleiter von Sonoco in Hockenheim, hob im Gespräch hervor, dass die Einführung einer 35-Stunden-Woche eine entscheidende Maßnahme war, um die Mitarbeiter an den Betrieb zu binden. Lisa Wicher, bei Sonoco mit der Ausbildung junger Talente betraut, unterstrich, dass das Unternehmen die innerbetriebliche Ausbildung als große Chance für die berufliche Entwicklung ansehe. Das erklärte Ziel sei es, alle Auszubildenden zu übernehmen. Die Förderung von Weiterbildung nach der Ausbildung sei ebenfalls ein Schwerpunkt. Die Voraussetzung für eine Ausbildung bei Sonoco sei ein guter Realschulabschluss oder Abitur. „Viele Mitarbeiter haben ihre Karriere bei uns mit einem Ferienjob begonnen“, so Wicher.

Für Born war es darum wichtig, direkt mit den Azubis ins Gespräch zu kommen. „Ich bin ein absoluter Bannerträger unserer dualen Ausbildung und es tut mir weh, dass viele Jugendliche diese megastarke Chance für sich nicht sehen. Wir haben so gute Betriebe mit bestem Wissen. Da kann man es mit einer Ausbildung im Betrieb richtig weit im Leben bringen“, erläuterte der SPD-Politiker. Nico, 19 Jahre alt aus Plankstadt, der seine Ausbildung zum Fachinformatiker bei Sonoco absolviert, und die zwanzigjährige Valerie berichteten von ihren Erfahrungen als Azubis. Die Hockenheimerin, die eine Ausbildung zur Industriekauffrau macht, betonte, dass sie bereits viele Abteilungen kennengelernt habe. Für ihre Zukunft hat sie ganz im Sinne der Weiterbildungsphilosophie ihres Arbeitgebers Pläne und kann sich gut vorstellen, einen weiteren Abschluss als Betriebswirtin zu absolvieren. Mit der Nachfrage für seine Ausbildungsplätze ist Sonoco zufrieden: Durchschnittlich bewürben sich zehn bis fünfzehn junge Menschen pro Stelle. Alle Auszubildenden stammten aus der Rhein-Neckar-Region, so Wicher.

Auf großes Interesse stieß bei Born, mit welcher Selbstverständlichkeit die beiden Azubis in einem internationalen Unternehmen auch auf Englisch an Schaltkonferenzen oder Kundengesprächen teilnehmen und wie sie mit ihren Ideen sich auch im Betrieb einbringen können. „Hier sieht man ganz konkret, dass eine Ausbildung bedeutet, dass man wirklich mit seinen Talenten und seinem Arbeitseinsatz gefragt ist“, fasste Born das Gespräch zusammen.

Zum Abschluss seines Besuches bedankte sich Born für die interessanten Gespräche und wünschte den Azubis viel Erfolg für ihren weiteren Werdegang. „Ihre Zukunft ist unser aller Zukunft“, so Born. Denn, so Born weiter: „Der Fachkräftemangel ist nichts Abstraktes. Dieses Land wird von Menschen für Menschen gemacht, jeden Tag aufs Neue. Gute Arbeitsbedingungen haben auch mit Wertschätzung zu tun. Bis ich eine Chipsdose öffnen kann, haben so viele Menschen daran gearbeitet und mitgeholfen, dass ich das tun kann. Wann ist uns das ausreichend bewusst?“ Die spannenden Einblicke in die Produktion von Sonoco haben dieses Bewusstsein in jedem Fall aufs Neue geschärft.

Homepage Daniel Born MdL

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