Kultusminister Andreas Stoch: Das Interesse der Schülerinnen und Schüler steht im Mittelpunkt.
Kultusminister Andreas Stoch: Das Interesse der Schülerinnen und Schüler steht im Mittelpunkt.
Kultusminister Andreas Stoch hat heute (23. November) in Stuttgart mit Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Wohlfahrtspflege, Sozialpartnern und Kammern einen Verhaltenskodex zur Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft unterzeichnet. „Insbesondere bei der Einführung des neuen Fachs Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung legen wir von Beginn an großen Wert darauf, dass die Inhalte ausgewogen und multiperspektivisch dargestellt werden. Mit dem Code of Conduct verpflichten sich nun alle Bildungspartner ausdrücklich zu Transparenz, Neutralität und Ausgewogenheit. Nur das Interesse der Schülerinnen und Schüler steht im Mittelpunkt“, sagt Kultusminister Andreas Stoch. Baden-Württemberg nehme mit dem Code of Conduct bundesweit eine Vorreiterrolle ein.
Neben Kultusminister Andreas Stoch unterzeichneten den Code of Conduct Stefan Küpper, Geschäftsführer der Landesvereinigung Baden-Württembergischer Arbeitgeberverbände e.V. sowie Vorsitzender von SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg, Nikolaus Landgraf, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbund-Bezirk Baden-Württemberg, Oskar Vogel, Hauptgeschäftsführer des Baden-Württembergischen Handwerkstages e.V., Dr. Martin Frädrich, Industrie- und Handelskammertag e.V. und Eva-Maria Armbruster, Vorsitzende der Liga der freien Wohlfahrtspflege e.V..
Die Unterzeichner des Code of Conduct erkennen die landesrechtlichen Vorgaben an. Hierzu zählen die Regelungen zu Werbung und Sponsoring an Schulen. Inhaltlich orientieren sich die Angebote an den jeweils geltenden Bildungsplänen. Die Unterzeichner verpflichten sich außerdem, die Grundsätze des Beutelsbacher Konsenses zu achten, er umfasst unter anderem das Kontroversitätsgebot und das Überwältigungsverbot.
„Es ist für mich Aufgabe der Schule, eine gute Informationsgrundlage zu schaffen, damit junge Menschen entscheiden können, welcher Beruf, welche Ausbildung oder welches Studium am besten zu ihren Interessen und Begabungen passen. Hier leisten die Angebote außerschulischer Partner im Rahmen des schulischen Unterrichts einen wichtigen Beitrag“, so Minister Stoch. Um die Transparenz der Angebote zu gewährleisten, muss beispielsweise bei Unterrichtsmaterialien ersichtlich sein, wer Autoren, Herausgeber und Unterstützer des Angebots sind. Produktwerbung oder einseitige Darstellungen dürfen in den Angeboten nicht enthalten sein. Der Code of Conduct regelt neben der ausgewogenen Darstellung von Unterrichtsmaterialien auch andere Formen der Zusammenarbeit wie etwa Lernortkooperationen, Bildungspartnerschaften und Praktika für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte.
Handlungshilfen mit konkreten Fragen zur Orientierung für die Schulen und Lehrkräfte vor Ort ergänzen die Regelungen im Code of Conduct. Auf Landesebene vereinbaren die Partner, sich regelmäßig über die Einhaltung der Grundsätze auszutauschen.
Weitere Informationen
Mit den künftigen Bildungsplänen ab dem Schuljahr 2016/2017 wird in Baden-Württemberg der ökonomischen Grundbildung und der Ausbildungs- und Studienorientierung an allen allgemein bildenden Schulen ein deutlich höherer Stellenwert gegeben. Dies geschieht zum einen durch das neue Fach Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung, zum anderen über eine Leitperspektive, die Berufs- und Studienorientierung in allen Stufen und Fächern verankert. Ziel ist, dass junge Menschen die verschiedenen Akteure im Wirtschaftsleben kennen und wirtschaftliche Zusammenhänge in der Gesellschaft besser verstehen, kritisch hinterfragen und einordnen können. Zudem sollen Schülerinnen und Schüler besser bei der Berufswahl unterstützt werden. Das Fach Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung wird in der Werkrealschule, Realschule und Gemeinschaftsschule ab Klassenstufe 7, im Gymnasium ab Klassenstufe 8 unterrichtet werden.
Homepage Dr. Stefan Fulst-Blei: Für Mannheim im Landtag von Baden-Württemberg
hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.
(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de
30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung. Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen
25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen
25.03.2026 17:50 Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts
Ich begrüße die Impulse von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ausdrücklich. Deutschland steht an einem Wendepunkt. Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell: eines, das konsequent auf Innovation setzt, technologische Führerschaft ermöglicht und zugleich dafür sorgt, dass Wohlstand in der Breite der Gesellschaft ankommt. „Innovation und Gerechtigkeit sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und breiten Wohlstand in Deutschland. Deshalb… Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts weiterlesen
11.02.2026 21:41 Dagmar Schmidt zum Behindertengleichstellungsgesetz
Barrierefreiheit nützt uns allen Die Bundesregierung treibt die Barrierefreiheit voran: Das Kabinett hat am Mittwoch eine Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes auf den Weg gebracht. SPD-Fraktionsvizin Dagmar Schmidt spricht von einem wichtigen Schritt. „Der Gesetzentwurf zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes bedeutet einen wichtigen Schritt hin zu einer inklusiveren Gesellschaft. Er stärkt die Rechte von Menschen mit Behinderungen und… Dagmar Schmidt zum Behindertengleichstellungsgesetz weiterlesen
11.02.2026 21:39 Stefan Zierke zur Entwicklung im Deutschlandtourismus
Rekord im Tourismus – Strategie, gute Arbeit und verlässliche Politik zahlen sich aus Stefan Zierke, tourismuspolitischer Sprecher: Der Deutschlandtourismus erreicht mit 497,5 Millionen Gästeübernachtungen einen neuen Rekord. Klare Strategie, engagierte Beschäftigte und verlässliche Politik sorgen für Wachstum, stärken die Betriebe und sichern gute Arbeit – für einen wirtschaftlich starken, sozial gerechten und nachhaltigen Tourismus in allen… Stefan Zierke zur Entwicklung im Deutschlandtourismus weiterlesen
Ein Service von info.websozis.de