
Die SPD Achern setzt sich für ein Bürgerzentrum ein. Dies erläutert der Ortsvorsitzende Dr. Patrik Schneider gegenüber der ARZ.
Im Folgenden lesen Sie das weiter

Die SPD Achern setzt sich für ein Bürgerzentrum ein. Dies erläutert der Ortsvorsitzende Dr. Patrik Schneider gegenüber der ARZ.
Im Folgenden lesen Sie das weiter
Was sollte Ihrer Meinung nach ein Bürgerzentrum leisten?
Wir müssen darüber nachdenken, wie Menschen sich in Achern vernetzen und verbandeln können. Ihnen Gruppenräume und eine Infrastruktur bieten. Ich kenne solche Bürgerzentren aus der Stadtteilarbeit. Die wurden dort geschaffen, um soziales Leben wachsen zu lassen! Z.B. in Karlsruhe die Weiße Rose in Oberreut. Hier entstand das Herz des Stadtteils. Der Lebensmittelpunkt des Stadtteils. Kleine Gruppen- und Versammlungsräume, Infrastruktur wie eine Küche und ein Versammlungsraum für etwa 200 Leute. Gleichzeitig sind dort soziale Dienste ansässig. Kurze Wege!
In Achern ist es schon jetzt außergewöhnlich schwierig, z.B. als Ortsverein, Versammlungen abzuhalten. Wenn jetzt nochmals viele Menschen durch neue Wohnprojekte dazustoßen, ist es nach Ansicht der SPD wichtig, das zu unterstützen. Dafür die Steuermittel einzusetzen. Damit Achern nicht nur eine Schlafstadt bleibt, sondern gesellschaftliches, soziales Leben blühen und wachsen kann. Das ist wohl besser als ein Tagungshotel, das eher im schnelllebigen Businessbereich anzusiedeln ist. Und als solches auf die Illenau wirkt!
Zudem ist das ja am Seehotel wohl schon in Planung und dort an der Autobahn gut angesiedelt. Die Verknüpfung mit dem Grossmann Projekt sehe ich in der derzeitigen Planung zu wenig berücksichtigt. Warum nicht mit einem Elektroshuttle eine neue Buslinie in den Außenbezirk schaffen? Auch zu den Park and Ride Parkplätzen! Das wäre nachhaltig gedacht. Und würde die Innenstadt erheblich entlasten. Alleine dass in einem Hotel Tagesgäste keine teuren Tiefgaragenplätze anmieten, wird die Illenauwiesen zu einem dichten Verkehrsknotenpunkt mit oberirdischen Parkanlagen. Das ja schon heute für die Besucher der benachbarten Villa Antiqua schwierig. Zu der Lärmbelästigung durch den Hotel- und Tagungsbetrieb käme obendrauf der Run auf Parkplätze.
Können Sie sich – wie von Herrn Muttach ins Spiel gebracht – die Illenau-Werkstätten dafür vorstellen?
Ich schätze diese Werkstätten sehr. Aber die sind von der Kapazität schon jetzt an der Grenze. Bislang gelang es in 5 Jahren nicht, eine Veranstaltung dort zu planen. Und wie gesagt: Jetzt kommen ja noch mehr Bürger durch Wohnen an der Acher, Lott und Illenauwiesen dazu. Das Bürgerzentrum müsste baulich größer angelegt sein – aber dem Geist der Illenauwerkstätten beherbergen. Warum nicht satt eines Hotels ein Bürgerzentrum. Das entspräche nach meinem Gefühl mehr dem sozialen und menschlichen Anliegen der Illenau: Liebe und diene – so wie es Roller einst prägnant auf den Punkt brachte! Ein Businesshotel widerspricht nach meinem Dafürhalten dem ursprünglichen Geist der Pflegeanstalt und vor allem dem Geist, den die Väter und Mütter der heutigen Illenauprojekts beabsichtigten: Kultur, Erinnern und Entschleunigung im hektischen Betrieb einer Einkaufsstadt! Das ist die eigentliche Bereicherung für die Stadt!
Homepage SPD Achern
hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.
(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de
03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen
23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen
20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen
18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen
18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen
Ein Service von info.websozis.de