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Born: „Freie Wohlfahrtsverbände sind Kernbestand unser sozialen Ordnung“

Veröffentlicht am 22.08.2013 in Bundespolitik

Bruchsal. Daniel Born hat bei der Podiumsdiskussion der LIGA der freien Wohlfahrtverbände in Bruchsal erneut einen sozialen Aufbruch in Deutschland gefordert. „Wir müssen den Mut haben auszusprechen, was ungerecht ist. Und dann müssen wir Lösungen finden“, so der 37-jährige Jurist.

Die künftigte rot-grüne Bundesregierung müsse in den ersten Wochen als erstes folgende Kernthemen umsetzen: Den flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn, die Einbindung der Demenzerkrankungen in den Pflegebedürftigkeitsbegriff, die abschlagsfreie Erwerbsminderungsrente und das Verbot des Missbrauchs von Werkverträgen.

Außerdem erläuterte Born an dem Abend das Konzept der solidarischen Bürgerversicherung. „In der solidarischen Bürgerversicherung zahlen alle nach ihrem Einkommen ein, das ist gerechter und schafft eine breitere Finanzierungsgrundlage für die Zukunftaufgaben und für faire Löhne im Pflege- und Gesundheitswesen. Dazu werden wir für alle Kassen, die an der Bürgerversicherung teilnehmen, einen einheitlichen und solidarischen Wettbewerbsrahmen schaffen. Menschen, die bisher privat versichert sind, können für ein Jahr wählen, ob sie wechseln wollen“, erläuterte Born.

Die Teilnahme an der Podiumsdiskussion der LIGA nannte Born einen der wichtigsten Termine im Wahlkampf. „Die Verbände der freien Wohlfahrtsverbände zählen zum Kerbestand unseres Landes. Sie machen das Miteinander, die Teilhabe, den Zusammenhalt möglich“, so der SPD-Bundestagskandidat.

Homepage Daniel Born

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