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Born: „Es ist bitter, wenn Eltern sich nicht mehr anders zu helfen wissen, als die Regierung zu verklagen“

Veröffentlicht am 01.10.2018 in Landtagsfraktion

SPD-Bildungsexperte Daniel Born zu den Forderungen der Arbeitsgemeinschaft der Elternvertreter (ARGE) gegenüber der Landesregierung: „Es ist einfach bitter, wenn Eltern sich nicht mehr anders zu helfen wissen, als ihre eigene Regierung zu verklagen. Die Spirale des Unterrichtsausfalls wird sich in den nächsten Jahren munter weiterdrehen, wenn Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann jetzt nicht umdenkt. Es braucht eine klare Vision davon, wie Schulen idealerweise ausgestattet sein müssen und daran angepasste Studienkapazitäten und Stellenpläne.

Für die SPD sind die notwendigen Eckpunkte klar: Versorgungsgrad der Schulen von 106 Prozent, ein Ausbau der Krankheitsreserve um mindestens 20 Prozent auf 2.000 Stellen und eine Aufstockung des Entlastungskontingents. Eine stärkere Krankheitsreserve wäre bereits jetzt umsetzbar, denn immerhin kamen auf jede der 850 freien Stellen an Gymnasien im neuen Schuljahr vier Bewerber. Einmal mehr sind also tausende von Gymnasiallehrkräften arbeitslos, während an den Schulen Unterricht ausfällt. Hier muss Frau Eisenmann handeln statt die Schuld von sich zu weisen. Es gibt Spielräume, die sie aus Kostengründen bisher nicht nutzt und das ist für die Kinder und Jugendlichen fatal. Richtig also, dass sich ihre Eltern wehren.“

Homepage Dr. Stefan Fulst-Blei: Für Mannheim im Landtag von Baden-Württemberg

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