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Borkenkäferbefall macht Forst zu schaffen - SPD-Landtagsabgeordneten Wölfle und Gall wollen mehr Unterstützung

Veröffentlicht am 08.07.2020 in Landespolitik

Seit drei Jahren kämpfen Waldbesitzer, Förster und Holztransporteure mit dem Schadholz im Landkreis Emmendingen. Insbesondere der Borkenkäfer macht den hiesigen Wäldern zu schaffen.  Experten zeigen sich einig – die einzige Lösung: das befallene Schadholz muss schnellstmöglich raus aus dem Wald. Auf Initiative des Siensbacher Langholztransporteurs Sven Fackler hatte die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle daher bereits im vergangenen Jahr dem zuständigen Landwirtschaftsminister angeschrieben und eine Verlängerung der Ausnahmegenehmigung für die Höchstlast bei Holtransporten gefordert. 

Doch der Borkenkäferbefall lässt nicht nach. Auf Einladung von Wölfle trafen sich daher Experten der baden-württembergischen Forstverwaltung, Holz-Unternehmer sowie Wissenschaftler mit dem forstpolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und Innenminister a.D. Reinhold Gall am Rande des Bleibacher Waldes. Die Situation sei gravierend und im politischen Stuttgart herrsche Uneinigkeit: „Das Ministerium für den Ländlichen Raum hat eingesehen, dass wir für diese schwere Ausnahmesituation auch eine höhere Ladegrenze für Schadholz zulassen müssen, doch das Landesverkehrsministerium wehrt sich dagegen“, so Gall. Kern des Problems: für Holztransporter gilt gemäß Straßenverkehrsordnung die Höchstlast von 40 Tonnen. In Baden-Württemberg galt 2018 und 2019 jedoch eine Ausnahmegenehmigung für Langholztransporte mit bis zu 44 Tonnen Last "zu zentralen Lager- und Umschlagplätzen und zu Holz verarbeitenden Betrieben". Obwohl der Schadholzbefall weiterhin hoch bleibt, ist die Ausnahmegenehmigung nicht verlängert worden. 

Die beiden SPD-Abgeordneten Wölfle und Gall wollen hier Abhilfe schaffen. Sie wollen sich bei den zuständigen Ministerien nun für eine Verlängerung der Ausnahmegenehmigung für die 44-Tonnen-Transporte stark machen sowie das Gespräch mit der Polizei suchen. „Wir benötigen nun schnelle und unbürokratische Lösungen für die über 3.500 Privatwaldbesitzer im Landkreis Emmendingen. Letztes Jahr fielen über 5,3 Millionen Festmeter Käferholz an, dieses Jahr müssen wir von einem weiteren Anstieg ausgehen. Alle Beteiligten müssen nun an einem Strick ziehen. Wir werden die Themen nun nach Stuttgart tragen und schauen, dass wir hier zügig zu einer Lösung kommen“, resümiert Wölfle.
 

Homepage Reinhold Gall MdL

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