Andreas Stoch (SPD) und Andrea Lindlohr (Grüne): „Europäische Fördermittel für den ländlichen Raum ermöglichen zahlreiche innovative Projekte in der Brenzregion“
Andreas Stoch (SPD) und Andrea Lindlohr (Grüne): „Europäische Fördermittel für den ländlichen Raum ermöglichen zahlreiche innovative Projekte in der Brenzregion“
„Die Anstrengungen für die Bewerbung um die Leader-Mittel haben sich gelohnt. Ich freue mich sehr über den Zuschlag für die Region und beglückwünsche Initiatorinnen und Initiatoren, Verantwortliche sowie alle, die sich für die Bewerbung engagiert haben. Das ist ein großer Erfolg für die Brenzregion“, erklärt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag Andrea Lindlohr.
Die Aktionsgruppe Brenzregion hatte in einem breiten Beteiligungsprozess gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern über 80 konkrete Projektideen vorgestellt. Dieses so gennannte Entwicklungsprogramm Leader diente als Grundlage für die Bewerbung und kann nun in den kommenden Jahren umgesetzt werden. Schwerpunktmäßig sollen vor allem die stark ländlich geprägten Gebiete, die besonders unter den demografischen Entwicklungen leiden, weiter touristisch und wirtschaftlich aufgewertet und damit die Lebensqualität der hier lebenden Menschen gesteigert werden. „Besonders positiv bewerte ich die beabsichtigte Qualifizierung von Frauen in der Region durch LEADER-Projekte in Zusammenarbeit mit dem Landfrauenverband. Insgesamt können die Bildungschancen für alle Menschen durch eine Stärkung der wirtschaftlichen Lage mit LEADER-Projekten verbessert werden“, so der Heidenheimer Landtagsabgeordnete und Kultusminister Andreas Stoch. „Auch die weitere Profilierung unserer Region mit ihren einzigartigen Eiszeithöhlen und den darin gefundenen ältesten Kunstwerken der Menschheit als Natur- und Kulturerbe erachte ich dabei für besonders wichtig und erstrebenswert“, so Stoch.
Durch das Regionalentwicklungsprogramm Leader können die Regionen Fördermittel von jeweils rund vier Millionen Euro bis 2020 erhalten. Die Mittel sind für Projekte vorgesehen, die den Zielen des eingereichten Entwicklungskonzepts entsprechen.
„Leader baut auf die Potentiale und Innovationskraft der Regionen und unterstützt zukunftsweisende Projekte“, betont Andreas Stoch nach der Entscheidung für das Programm der Brenzregion. „Mit Leader haben wir viele Möglichkeiten, die Region fit für die Zukunft zu machen. Ich bin überzeugt, dass die Region die Chance nutzen wird und mit guten Projekten in den nächsten Jahren die Innovationskraft der Region unter Beweis stellen wird“, erklärt Andrea Lindlohr, die den Kreis Heidenheim betreut.
Das EU-Programm Leader wurde von der Landesregierung deutlich aufgewertet und weiterentwickelt. Dabei stand für Grün-Rot Bürgerbeteiligung im Vordergrund, was die Selbstbestimmung der Regionen deutlich stärkt. Das Ministerium für ländlichen Raum hat die Anzahl der Regionen von acht auf 18 mehr als verdoppelt. Die grün-rote Landesregierung setzt mit Leader klare Schwerpunkte auf die Entwicklung der ländlichen Regionen in Baden-Württemberg.
Zudem hat das Land die Fördermöglichkeiten erweitert und die Fördersätze flexibler gestaltet. Insgesamt stehen den Leader-Regionen anstatt der bisherigen 57 Millionen Euro in der neuen Förderperiode 84 Millionen Euro öffentliche Mittel zur Verfügung.
Das Entwicklungsprogramm Leader
Das EU-Programm LEADER („Liaison entre actions de développement de l´économie rurale“) steht für die „Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“ und ist Regionalentwicklung von unten nach oben. Die Bürgerinnen und Bürger vor Ort in den Aktionsgruppen entscheiden selbst über Fördervorhaben. Das ist das beste Mittel, um mit lokal angepassten Strategien Antworten auf unterschiedliche Bedürfnisse zu finden. Grün-Rot setzt auch bei Leader verstärkt auf den sogenannten Bottom-Up-Ansatz. Im Mittelpunkt der LEADER-Förderung stehen Vorhaben, die die regionale Wirtschaft stärken, Arbeitsplätze im ländlichen Raum erhalten und schaffen oder den Tourismus in der Region fördern.
Homepage Andreas Stoch
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(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
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