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Bezahlung der Tagesmütter soll landesrechtlich geregelt werden - SPD kündigt Initiative an

Veröffentlicht am 05.05.2009 in Landespolitik

Reinhold Gall besucht die Kindertagesstätte von Arkus in Heilbronn

Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, Reinhold Gall, hat die Entscheidung bedauert, für Tagesmütter einen Stundensatz von 3,90 Euro anzusteuern. Der Verbandsausschuss des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales will den öffentlichen Jugendhilfeträgern diesen Satz empfehlen. "Tagesmütter brauchen eine attraktive Bezahlung", sagte Gall. Er kritisierte, dass der Ausschuss nicht den Tagesmütter-Vereinen gefolgt sei, die einen Mindeststundensatz von 4,20 Euro gefordert hätten.

"Die Arbeit mit den Kindern muss attraktive Rahmenbedingungen haben", erklärte der SPD-Politiker. "Tagesmütter sind eine sinnvolle Ergänzung zu den Betreuungsangeboten in Krippen und Kindergärten." Der Bedarf an Tagesmüttern sei vorhanden, so Gall weiter. Tagesmütter brauche man dort, wo es nicht genügend andere Betreuungsplätze gibt und dort, wo Eltern diese Alternative bewusst wählen.

Die SPD will jetzt durch eine neue parlamentarische Initiative erreichen, dass das Land die Bezahlung in der Tagespflege landesrechtlich regelt. "Um genügend Tagesmütter zu gewinnen, brauchen wir eine leistungsgerechte Bezahlung", sagte Gall.

Homepage Reinhold Gall MdL

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