Mit dürren Worten beantwortet das Verkehrsministerium Baden-Württemberg den Antrag der beiden SPD -Landtagsabgeordneten Gabi Rolland (Freiburg) und Rainer Stickelberger (Lörrach) zur besseren Anbindung des Euroairport Basel-Mulhouse-Freiburg.
Mit dürren Worten beantwortet das Verkehrsministerium Baden-Württemberg den Antrag der beiden SPD -Landtagsabgeordneten Gabi Rolland (Freiburg) und Rainer Stickelberger (Lörrach) zur besseren Anbindung des Euroairport Basel-Mulhouse-Freiburg.
„Offensichtlich hat der Verkehrsminister kein Verständnis für die zunehmende Zahl von Passagieren, die täglich zum Flughafen fahren“, ärgert sich Rolland. Die meisten Fluggäste sind nach wie vor auf das Auto angewiesen, manche nehmen den Bus, doch es fehlt immer noch eine Schienenanbindung.Zwar teilt der Minister mit, dass in einem Angebotskonzept 2030 eine S-Bahn-Linie von Freiburg bis zum Flughafen durchfahren soll, er sagt aber gleichzeitig, dass es keine Finanzierungszusage durch die Schweizer und französischen Partner gebe. Die Antwort auf die Frage, was der Minister konkret unternimmt, um die Schienenanbindung zu forcieren, bleibt er schuldig. Will er nicht oder kann er nicht?
Auch aus Sicht des Lörracher SPD-Landtagsabgeordneten Rainer Stickelberger ist die Antwort des Ministers absolut enttäuschend. „Die Schienenanbindung des EAP an die Rheintal- und Hochrheinbahn hat bei der Landesregierung offenbar keine Priorität“, so Stickelberger. Obwohl der Minister selbst ausdrücklich die hohen deutschen Nutzerzahlen, die daraus resultierenden Kapazitätsengpässe und somit auch die Notwendigkeit einer schnellen und praktikablen Schienenanbindung bestätigt, nenne der Minister keine einzige konkrete Maßnahme, mit der die Landesregierung für Abhilfe sorgen will. „Stattdessen beschränkt sich der Minister auf nichtsagende Allgemeinplätze und völlig vage Absichtserklärungen. In Sachen Finanzierung verweist er zudem allein auf die französische und Schweizer Seite - kein Wort zu einer möglichen deutschen Beteiligung.“
Nachhaken ist dringend erforderlich. Die beiden SPD-Abgeordneten werden am Ball bleiben.
Homepage Gabi Rolland MdL
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(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
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