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Berufsorientierung erleichtert Mannheimer Schülern die Berufswahl

Veröffentlicht am 02.12.2014 in Pressemitteilungen

Ministerium für Finanzen und Wirtschaft fördert Berufserprobung von Schülerinnen und Schülern im Rhein-Neckar-Kreis und Neckar-Odenwald-Kreis

 

Der Mannheimer Abgeordnete Dr. Stefan Fulst-Blei: „ Ich freue mich sehr über die Förderung des Ministerium für Finanzen und Wirtschaft, davon profitieren Schülerinnen und Schüler in Mannheim und Umgebung. Praktische Berufsorientierung erleichtert den Jugendlichen die spätere Berufswahl“.

 

 

 

 

 

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft fördert im Schuljahr 2014/2015 im Rahmen des Förderprogramms "ProBeruf" die Berufserprobung von 855 Schülerinnen und Schülern im Rhein-Neckar-Kreis und Neckar-Odenwald-Kreis in überbetrieblichen Bildungszentren mit insgesamt 171.000 Euro.

 „Schülerinnen und Schüler der Klassen acht und neun von Haupt-, Werkreal- Real- und Gemeinschaftsschulen erleben in rund 80 Stunden durch praktische Berufserprobung, wo ihre individuellen Stärken liegen und bekommen so realistische Vorstellungen von den Ausbildungsberufen“, erklärte Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid. „Viele Schülerinnen und Schüler wissen nicht, wie vielfältig die Ausbildungsberufe sind und welche Chancen eine Berufsausbildung bietet. Die praktische Berufsorientierung durch 'ProBeruf' erleichtert ihnen die Berufswahl und den direkten Übergang von der Schule in die Ausbildung", so Schmid weiter.“

 

Eine vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft finanzierte aktuelle Studie des Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) hat herausgefunden, dass Ausbildungsabbrüche oft auf falsche Berufswahlentscheidungen zurückzuführen sind. Das IAW empfiehlt, schon während der Schulzeit verstärkt Praxiserfahrungen zu ermöglichen. "ProBeruf" setzt hier an, indem mindestens drei Berufe praktisch erprobt werden können und dient so der Prävention von Ausbildungsabbrüchen. Dabei wird an die Potenzialanalyse angeknüpft, die an baden-württembergischen Haupt-, Werkreal- und Realschulen ab Klasse sieben verbindlich eingeführt wurde.

Die Handwerkskammer Mannheim erhält 129.000 Euro für die Berufserprobung von 645 Schülerinnen und Schülern in den Berufen Bäcker/-in, Feinwerkmechaniker/-in, Metallbauer/-in, Friseur/Kosmetiker/-in sowie den Berufsfeldern Kfz, Elektro, Sanitär, Bau, Holz, Farbe, IT und Wirtschaft/Verwaltung. Die Handwerkskammer Mannheim kooperiert mit folgenden Schulen:

 

  • Marie-Curie-Realschule, Mannheim
  • Haupt-, Werkreal- und Realschule Seckenheimschule, Mannheim
  • Konrad-Duden-Werkreal- und Realschule, Mannheim
  • Kerschensteiner Gesamtschule, Mannheim
  • Werkreal- und Realschule Waldschule Mannheim
  • Dietrich-Bonhoeffer-Werkrealschule Weinheim
  • Lohrtal Grund-, Haupt- und Werkrealschule, Mosbach
  • Werkrealschule Uhlandschule Mannheim
  • Haupt- und Werkrealschule Humboldtschule, Mannheim

 

Der IB Mannheim ermöglicht 210 Schülerinnen und Schülern eine Berufserprobung in den Berufsfeldern Farbe und Raumgestaltung, Holz, Metall, Wirtschaft und Verwaltung und Kosmetik und erhält hierfür 42.000 Euro. Folgenden Schulen sind beteiligt:

 

  • Wilhelm-Wundt-Realschule, Mannheim
  • Werkrealschule Geschwister-Scholl-Schule, Mannheim
  • Grund- und Werkrealschule Pestalozzischule Mannheim
  • Schiller Grund- und Werkrealschule, Mannheim
  • Grund- und Werkrealschule Pfingstberg-Schule, Mannheim
  • Hauptschule mit Werkrealschule Feudenheim-Schule, Mannheim
  • Grund- und Werkrealschule Friedrich-Ebert-Schule, Mannheim

 

Die überbetrieblichen Bildungsstätten, die meist von Organisationen der Wirtschaft getragen werden, sind mit ihrer Praxisnähe, ihrer Ausstattung, Erfahrung und der Kompetenz ihres Ausbildungspersonals sehr gut geeignet, Schülerinnen und Schüler auf das Berufsleben vorzubereiten und ihnen den Weg in eine Berufsausbildung zu ebnen. Grundlage ist eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Bildungsstätte und den teilnehmenden Schulen. Lehrkräfte können ihre Schülerinnen und Schüler bei den Maßnahmen begleiten und werden, wie die Eltern auch, über die Ergebnisse der Berufserprobung informiert.

 

Die Berufserprobungen starteten im September 2014 und dauern bis August 2015.

 

 

Ausbildungskampagne „gut-ausgebildet.de“

 

Die Ausbildungskampagne  „gut-ausgebildet.de“ will Jugendliche und ihre Eltern für eine duale Ausbildung begeistern. Auszubildende stellen in jugendgerechten Filmen ihre Berufe vor (http://www.youtube.com/berufezappen), ein Facebook-Auftritt (http://www.facebook.com/gutausgebildet) bietet Jugendlichen die Chance zum Dialog über Ausbildungsfragen. Träger der Kampagne ist das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft, in enger Abstimmung mit den Partnern des Ausbildungsbündnisses: Landesministerien, Kammern und Verbände der Wirtschaft, Gewerkschaften und die Bundesagentur für Arbeit.

 

 

 

 

 

 

Homepage Dr. Stefan Fulst-Blei: Für Mannheim im Landtag von Baden-Württemberg

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

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