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Baustellenstaus und Unfälle sind Belastung für Berufspendler

Veröffentlicht am 19.03.2014 in Wahlkreis

Nachfrage von Mast: Vor-Ort-Termin zur Prüfung der Verbesserung der Unfall- und Stausituationen "Nahezu tägliche Staus auf der A8-Baustelle zwischen Karlsbad und Pforzheim belasten viele Berufspendler. Zum längeren Anfahrtsweg zur Arbeit kommt noch Wartezeit in Staus - wertvolle Freizeit verbringen damit viele auf der Autobahn, die Erholung im Feierabend bleibt auf der Strecke. Hier brauchen wir dringend Abhilfe."

"Deshalb habe ich beim Regierungspräsidium Karlsruhe nachgehakt, ob es Möglichkeiten gibt, die Situation auf der Autobahn zu entlasten und damit Menschen, die jeden Tag lange Anfahrtswege zu Arbeit haben, zu unterstützen und zu entlasten. Meine Nachfrage ergab: Das Regierungspräsidium will zusammen mit der Polizei und der höheren Verkehrsbehörde einen weiteren Gesprächstermin durchführen, um zu prüfen, ob weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Unfall- und Stausituationen ergriffen werden können. Eine weitere entscheidende Entspannung der Stausituation wird von Seiten des Regierungspräsidiums für 2014 erwartet, wenn die gesamte Nordfahrbahn fertig gestellt ist. Davon profitieren auch die Gemeinden Remchingen und Keltern - denn auf der beliebten Ausweichstrecke ist der Stau auf der A8 sofort spürbar und eine Belastung für die Anwohner. Ich danke Regierungspräsidentin Nicolette Kressl für Ihr schnelles Engagement."

Sehr geehrte Frau Abgeordnete, liebe Katja

für Ihre E-Mail vom 20. Februar 2014, in der Sie nachfragen, ob es Möglichkeiten gibt, die durch den sechsspurigen Ausbau der A 8 bedingten Staus zu reduzieren und somit die Verkehrsteilnehmer sowie die vom Umleitungsverkehr betroffenen Gemeinden zu entlasten, danke ich Ihnen. Zum Sachverhalt kann ich Ihnen das Folgende mitteilen:

Bei der A 8-Großbaustelle handelt es sich um eine komplexe Baumaßnahme, die unter Aufrechterhaltung des Verkehrs gebaut werden muss. Insbesondere die topografischen Verhältnisse mit stark wechselnden Steigungs- und Gefällstrecken sowie eine Kreuzung der Bestandsautobahn mit der neu auszubauenden Autobahn westlich der Pfinztalbrücke haben den Bauablauf und die gewählte Verkehrsführung weitgehend vorgegeben. Zudem ist die Länge der Gesamtbaustelle - trotz Einbeziehung einer Vielzahl an Provisorien - mit rd. neun Kilometern relativ lang und kann auch ablaufbedingt nicht durch die Bildung von Bauabschnitten verkürzt werden.

Eine erste Verbesserung des Verkehrsflusses konnte im Dezember 2013 mit der Verkehrsumlegung auf die zwischen Karlsbad und dem Pfinztal bereits neu hergestellte, rund vier Kilometer lange Südfahrbahn erzielt werden, da jetzt größere Fahrstreifenbreiten zur Verfügung stehen. Eine weitere entscheidende Entspannung der Stausituation erwarten wir Ende 2014, da zu diesem Zeitpunkt wird die gesamte Nordfahrbahn fertig gestellt sein wird. Dazu tragen neben einer größeren Fahrstreifenbreite dann auch die deutlich geringeren Steigungs- und Gefällestrecken sowie die insgesamt verbesserte Trassierung der Autobahn bei.

Es hat sich allerdings gezeigt, dass auf dem bereits ausgebauten Streckenabschnitt wegen der besseren Befahrbahrkeit schneller gefahren wird als dies früher der Fall war. Aus diesem Grund hat die Abteilung Straßenwesen mit der Polizei und der höheren Verkehrsbehörde einen weiteren Gesprächstermin vorgesehen, um zu prüfen, ob weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Unfall- und Stausituationen ergriffen werden können.

Bei Stausituationen auf der Autobahn haben wir in Nöttingen an der Kreuzung L 339 / Tullastraße durch die Installation einer temporären Ampelanlage bereits kurzfristig reagiert und gemeinsam mit der Verkehrsbehörde des Enzkreises Verbesserungen für den Umleitungsverkehr geschaffen. Autofahrer, die - nicht die ausgeschilderte Umleitung nutzend - bisher bereits von Langensteinbach über die bauzeitliche Entlastungsstraße nach Nöttingen fuhren, können nunmehr besser in die stark befahrene L 339 abbiegen. Durch die Ampelanlage löst sich der Stau an dieser Stelle wesentlich schneller auf.

Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Nicolette Kressl

Regierungspräsidentin

Homepage Katja Mast MdB

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