
„Muss denn erst was – oder noch mehr – passieren, bis Vernunft einkehrt?“, fragte ein ausgesprochen erfolgreicher Offenburger Unternehmer. Er erlebt oft genug brenzlige Situationen in und an der Rammersweierstraße.
Da sind wir von der SPD natürlich angesprochen. Haben wir uns doch im Wahlprogramm für flächendeckende Tempo-40-Begrenzungen ausgesprochen. Diese hätten wir heute. Ja, wenn nicht eine CDU-geführte Mehrheit im Gemeinderat den entsprechenden Vorschlag der Verwaltung für die Moltke- und die Rammersweierstraße abgelehnt hätte. (Als Ortsvorsteher sind sie dafür!)
Blöde Folge: ein Mix aus Tempo 50 und 30. Notwendige Folge auch: unser Kampf, unsere Initiativen für die Ausweitung von Tempo 30. Erfolgreich (unter Inkaufnahme heftiger konservativer Kritik) in der Moltkestraße ab der Prinz-Eugen-Straße; neuerdings in der Weingarten- und in der Wichernstraße. Hoffentlich bald auch in der nördlichen Rammersweierstraße. Nicht weil irgendeiner von uns gerne langsam fährt, sondern weil wir Sicherheit groß schreiben (müssen).
Lärm wird übrigens auch verringert. Und der Verkehr verstetigt sich: dreifacher Nutzen also.
Bertold Thoma bertold.thoma@spd-offenburg.de
[VGL. Offenblatt 19.05.2018]


