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Auf SPD-Anfrage Erklärung des Umweltministeriums: Keine durchgehende Spundwand am Rheindamm

Veröffentlicht am 17.09.2019 in Landespolitik

Der SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Boris Weirauch hatte sich an den grünen Umweltstaatssekretär Dr. André Baumann gewandt und darum gebeten, das sogenannte BIG-Gutachten zur Baumerhaltung in das Planfeststellungsverfahren zur Dammertüchtigung einfließen zu lassen. Baumann versicherte nun Weirauch in seiner schriftlichen Antwort, dass das Ministerium das Gutachten entsprechend auswerten wird.

Hoffnung auf eine Alternative zur großflächigen Rodung macht der grüne Staatssekretär dem SPD-Abgeordneten indes wenig: „Der Vorschlag des BIG kann nur bedingt aufgegriffen werden, da entsprechend den Alternativvorschlägen eine Hochwasserschutzwand zwar die Anforderungen an die Statik erfüllt, die Dammverteidigung im Hochwasserfall aber nicht gewährleistet werden kann.“

„Insbesondere in diesem Punkt besteht aus meiner Sicht noch Klärungsbedarf. Ich gehe davon aus, dass dies bei der nächsten Bürgerinformationsveranstaltung in der kommenden Woche noch zu diskutieren sein wird“, bringt der Abgeordnete seine Erwartung zum Ausdruck.

Weirauch fordert die grün-schwarze Landesregierung nochmals auf, die Alternativvorschläge mit aller Ernsthaftigkeit zu prüfen: „Hochwasserschutz ist absolut wichtig, aber kein Baum sollte gefällt werden, wenn es nicht wirklich notwendig ist. Vor allem am Geld darf der Baumschutz nicht scheitern, das Land wäre durchaus in der Lage die Mehrkosten einer durchgehenden Spundwand zu schultern.“

Für die kontinuierliche Arbeit der Bürgerinteressengemeinschaft Lindenhof findet Weirauch lobende Worte. Es verdiene Respekt und sei aller Ehren wert, wenn man sich so konstruktiv für Mensch und Umwelt einbringe.

Homepage Dr. Boris Weirauch: Ihre starke Stimme im Landtag von Baden-Württemberg

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