Zufallsfoto

Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik in Berlin für die Region: Mast zieht positive Bilanz – „12 gute Monate“

Veröffentlicht am 28.12.2016 in Bundespolitik

Katja Mast hat eine positive Bilanz der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik in Berlin gezogen. „Das waren 12 gute Monate für die Region. Als zuständige Fachsprecherin der SPD-Bundestagsfraktion habe ich neben meiner Verantwortung für die gesamte Bundesrepublik immer die Anliegen von Pforzheim und dem Enzkreis fest im Blick“, so Katja Mast. So sei es gelungen, den gesetzlichen Mindestlohn fest zu verankern. „Dieser steigt am 1. Januar auf 8,84 Euro pro Stunde. Es kann dann auch nicht mehr von der Lohnuntergrenze abgewichen werden, wenn ein Branchen-Mindestlohn-Tarifvertrag gilt“, so Mast. 

Als weiteren Meilenstein bezeichnete Mast die Regulierung von Leiharbeit und Werkverträgen. „Zukünftig erhalten Leiharbeitnehmer bereits nach neun Monaten Anspruch auf den gleichen Lohn wie die Stammbelegschaft“, so Katja Mast. Dies stärke Arbeitnehmerrechte und bekämpfe den Missbrauch.


Die Sozialexpertin der SPD-Bundestagsfraktion erinnerte daran, dass die letzten 12 Monate auch zahlreiche Verbesserungen in der Rente mit sich gebracht hätten.„Langjährig Versicherte können früher in Rente gehen, Zeiten der Kindererziehung werden besser angerechnet und wir stärken die Betriebsrente“, so Katja Mast.

Ein riesen Kraftakt sei es auch gewesen, die so genannte „Flexi-Rente“ durchzusetzen.„Wir erleichtern es Beschäftigten, vor Erreichen des Rentenalters eine Teilzeitarbeit mit einer Teilrente zu kombinieren. Erwerbstätige können bereits ab 50 Jahren zusätzliche Rentenbeiträge einzahlen und dadurch früher vorsorgen. Wer neben der Rente weiter arbeitet, kann künftig Beiträge einzahlen und so einen höheren Rentenanspruch erwerben“, führt Mast aus.

Ein zentrales Anliegen ihrer Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik für Pforzheim und den Enzkreis sei es, die Chancen von Langzeitarbeitslosen zu verbessern. Ab 1. Januar 2017 können weitere zehn Plätze im Jobcenter Pforzheim und fünf Plätze im Jobcenter Enzkreis aus dem Bundesprogramm „Soziale Teilhabe“ gefördert werden. „Das hört sich vielleicht auf den ersten Blick nach wenig an, aber in der konkreten Umsetzung stecken dahinter echte Chancen für Menschen, die seit längerer Zeit Probleme haben, auf dem  Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Deshalb geht es um jeden einzelnen Platz, jeder bietet eine Chance, die es für die Betroffenen bislang nicht (mehr) gab“, so Katja Mast. Darüber hinaus habe sie sich dafür eingesetzt, dass die Mittel zur Unterstützung von Langzeitarbeitslosen im Bundeshaushalt nicht gekürzt werden. Hier sei es gelungen, diese zu bundesweit zu erhöhen.

Es habe Sitzungswochen in diesem Jahr gegeben, in denen ein arbeitsmarkt- und sozialpolitisches Vorhaben auf das Nächste gefolgt sei. „Viel geschlafen habe ich da nicht. Zumal viele Detailregelungen intensiv mit der Union verhandelt werden mussten“, so Katja Mast. Jüngstes Beispiel sei das Bundesteilhabegesetz gewesen. Hier sei es ihr besonders wichtig gewesen, vor Ort umfangreich zu informieren. Deshalb habe sie auch zahlreiche Gespräche dazu geführt. Die SPD-Bundestagsabgeordnete für die Menschen aus Pforzheim und dem Enzkreis geht davon aus, dass es auch im kommenden Jahr spannend wird. Auf der Agenda stünde dann ein gesetzliches Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit, so Mast. „Die Reform ist dringend nötig, denn bleiben Menschen in der Teilzeitfalle stecken, reicht ihr Einkommen nicht für die Absicherung vor Altersarmut.“

Homepage Katja Mast MdB

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

Banner

Jetzt Mitglied werden Online spenden

WebSozis

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de