Der Heidenheimer SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Stoch wandte sich mit einem persönlichen Schreiben an Landesverkehrsminister Hermann, damit die andauernden und massiven Probleme auf der Brenzbahn endlich behoben werden.
Der Heidenheimer SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Stoch wandte sich mit einem persönlichen Schreiben an Landesverkehrsminister Hermann, damit die andauernden und massiven Probleme auf der Brenzbahn endlich behoben werden.
Bereits im Frühjahr vergangenen Jahres hatte sich der Abgeordnete wegen häufiger Verspätungen und Zugausfällen an die DB Regio und an den Verkehrsminister des Landes gewandt und um Abhilfe gebeten. Sowohl der damalige Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn in Baden-Württemberg als auch Minister Hermann versprachen, sich für Verbesserungen einzusetzen.
In den letzten Monaten kam es wieder vermehrt zu Störungen auf der Brenztalstrecke. Deswegen wandte sich Stoch im Juni erneut an die DB Regio, welche daraufhin versicherte, „mit Hochdruck an der Beseitigung der Mängel zuarbeiten“. Trotzdem traten weiterhin massive Probleme auf der Brenzbahn auf, die zu Recht zu großer Verärgerung in der Bevölkerung führten. „Viele Pendler, die auf Pünktlichkeit angewiesen sind, drohen sich von einer Nutzung der Brenzbahn und damit des öffentlichen Schienenpersonennahverkehrs abzuwenden“, befürchtet Stoch. „Das kann und darf nicht im Sinne des Mobilitätskonzepts der Landesregierung liegen.“ Deswegen bittet Stoch seinen früheren Kabinettskollegen nachdrücklich, seinen Einfluss als baden-württembergischer Verkehrsminister auf die Deutsche Bahn dahingehend auszuüben, dass sich die nicht hinnehmbaren derzeitigen Zustände auf der Brenzbahn baldmöglichst und nachhaltig bessern.
Des Weiteren wandte sich Stoch an Minister Hermann wegen immer wieder auftretender Beschwerden über die defekten Aufzüge am Giengener Bahnhof. Da die Hauptursache der Aufzugsdefekte meist in Sachbeschädigungen liege, halte es die Stadt Giengen für besser, einen barrierefreien Zugang zu den Gleisen durch eine oberirdische Querung zu erreichen. Dies hatte die Verwaltung dem Eisenbahnbundesamt bereits im Jahr 2003 mit einer Stellungnahme deutlich gemacht. Auch in dieser Angelegenheit bat Stoch den Verkehrsminister um Unterstützung bei der DB AG und einer baldigen Besserung der Situation. „Es muss schließlich auch im Interesse des Verkehrsministeriums und der Landesregierung liegen, mehr Menschen für den öffentlichen Personennahverkehr zu gewinnen und damit unsere überfüllten Straßen zu entlasten. Mit den derzeitigen Vorfällen auf der Brenzbahn kann dies allerdings nicht gelingen“, kritisiert der Parlamentarier die inakzeptablen Zustände.
Homepage Andreas Stoch
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(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
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