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Andreas Stoch informiert sich über Pläne für Bürgerpark

Veröffentlicht am 21.10.2015 in Wahlkreis

Der SPD-Landtagsabgeordnete und Kultusminister Andreas Stoch (r.)traf sich mit Niederstotzingens Bürgermeister Gerhard Kieninger (l.)und den SPD-Stadträten Ursula Hegele (2.v.r.) und Theodor Feil (2.v.l.) sowie der Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Simone Schindler (Mitte) zu einem Informationsaustausch.

Da im Zentrum des Gesprächs die geplante Bebauung des Niederstotzinger Bürgerparks stehen sollte, traf man sich direkt vor Ort am Gebäude des früheren Freizeitbads Lonido in der Neuffenstraße. Dort fanden bereits Vorbereitungen für den Abriss des Hallenbads statt. Für Bürgermeister Kieninger war es eine bedauerliche, aber pragmatische und vernünftige Entscheidung, das Bad 2011 zu schließen. Die Sanierungs- und Unterhaltskosten wären unverhältnismäßig hoch gewesen. Auch seien die anfänglichen Besucherzahlen von 88.000 Anfang der 70er Jahre drastisch auf knapp über 6.000 im Jahr 2010 zurückgegangen, weil attraktivere Freizeitbäder in der Umgegend entstanden seien. Die geplante Wohnbebauung des Geländes werde sich positiv auf die Stadtentwicklung auswirken, so Kieninger, denn der Abwanderung könne man nur mit der Schaffung von neuem und attraktivem Wohnraum begegnen. Die geplanten 30 Wohneinheiten im Bürgerpark seien ideal für junge Familien, da sie zentral lägen und das Familienzentrum St. Anna, Grundschule und Sportstätten in unmittelbarer Nähe seien. Große Hoffnung setzt der Bürgermeister dabei auch auf den baldigen zweigleisigen Ausbau der Brenzbahn. Auch Andreas Stoch sieht hier eine große Chance für Niederstotzingen: „Mit einem besseren Bahnanschluss kann die Stadt zum Einzugsgebiet von Ulm gehören und würde damit äußerst attraktiv für Pendler und ihre Familien.“

Bedauerlich für Niederstotzingen sei die „Verästelung“ der Schülerschaft an die weiterführenden Schulen im Umland. Darunter litten die Vereine und das gesamte Gemeinwesen der Stadt. Die Jugend sei für die Vereine nur noch schwer erreichbar. Stoch verweist darauf, dass diese Tendenz, dass Kinder verstärkt auf höhere weiterführende Schulen in die Nachbarschaft gingen, bereits seit mehreren Jahren zu beobachten sei. Der Schülerrückgang an Haupt- und Werkrealschulen sei keine Entwicklung der jüngsten Zeit. Mit der Gemeinschaftsschule versuche die Landesregierung, wohnortnahe Schulstandorte in der Fläche zu halten und verschiedene Abschlüsse unter einem Dach anzubieten.

Stoch erkundigte sich weiterhin über die derzeitige Situation bei der Unterbringung der zugewiesenen Flüchtlinge. Derzeit seien 40 Flüchtlinge in der Stadt untergebracht, man rechne mit weiteren 60. Noch gebe es keine Raumnot, Neubauten für die Flüchtlingsunterbringung seien noch nicht geplant. Lobend erwähnt der Bürgermeister das Engagement des Freundeskreises Asyl und dessen ehrenamtliche Arbeit. Der Abgeordnete Stoch dankt dem Bürgermeister für das informative Gespräch und bietet seine Hilfe und Unterstützung, insbesondere bei den städtebaulichen Vorhaben, an.

Homepage Andreas Stoch

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