
Andreas Stoch und Stefan Hitzler (re) in der Katzenstation
Der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Stoch stattete im Rahmen seiner diesjährigen Wahlkreis-Sommertour dem Kreistierheim Heidenheim einen Besuch ab.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Stoch stattete im Rahmen seiner diesjährigen Wahlkreis-Sommertour dem Kreistierheim Heidenheim einen Besuch ab.
Der Leiter des Kreistierschutzvereins Heidenheim, Stefan Hitzler, führte seinen interessierten Gast zunächst durch die baulichen Anlagen des Tierheims und wies zugleich auf die stets notwendigen und oft teuren Unterhaltungs- und Sanierungsarbeiten an den Gebäuden hin. Dank öffentlicher Zuschüsse sei man in der Lage gewesen, zwei der maroden Außenausläufe für Hunde zu erneuern, was auch die Qualität der Tierbetreuung verbessert habe. Zudem habe man eine neue, ökologisch ausrichtete Heizungsanlage installieren können, die deutlich weniger Energie verbrauche und so helfe, Heizkosten zu sparen. Hitzler führte weiter aus, dass es zu den zentralen Aufgaben des Kreistierheims gehöre, Fundtiere aufzunehmen und zu versorgen. Insbesondere bei Katzen habe man einen ständig hohen Zugang zu verzeichnen, der infolge der notwendigen Quarantäne und Sterilisierung der Tiere einen hohen Kostenfaktor darstelle. An den Abgeordneten gewandt, wünschte sich Hitzler stellvertretend für die Tierschutzverbände, dass eine Kastrationspflicht für Katzen gesetzlich eingeführt werde.
Stefan Hitzler erläuterte Andreas Stoch auch die prekäre Finanzlage des Vereins. Zu dem Jahresbudget von rund 280.000 Euro würden derzeit nur 60.000 Euro durch die Kommunen im Landkreis Heidenheim als pauschale Erstattungen für die Betreuung der Fundtiere beigesteuert werden. Das wären gerade einmal 46 Cent pro Kreiseinwohner. Von dieser Fundkostenerstattung würden dem Kreistierschutzverein sieben Prozent als Steuer abgezogen. Der überwiegende Teil der notwendigen Finanzmittel in Höhe von 220.000 Euro würde durch den Verein und die ehrenamtlichen Kräfte mittels Spendensammlungen, Aktionen oder den Bücherflohmarkt aufgebracht. Dieser engagierte Einsatz der Vereinsmitglieder und Freunde des Tierheims könne jedoch nicht immer für eine stabile Finanzlage sorgen, so dass oftmals die Finanzierung der Tierheimausgaben für den Folgemonat auf der Kippe stehe.
Andreas Stoch zeigte sich über den engagierten und beispielhaften Einsatz der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreistierheims beeindruckt. „Hier wird mit Herz und Liebe und hoher Kompetenz aktiver Tierschutz betrieben“, so Stoch. Insofern sei es auch für ihn erkennbar, dass nur dank dieses besonderen Engagements und trotz der knappen Finanzen das Kreistierheim professionell und gut geführt werde. Stoch vertrat ferner die Auffassung, dass auch die Städte und Gemeinden sowie der Landkreis ein starkes Interesse daran haben sollten, dass die wertvolle Arbeit des Kreistierschutzvereins Heidenheim ohne die bisher häufig auftretenden finanziellen Stressmomente erledigt werde. Er regte deshalb an, im Rahmen der anstehenden Haushaltsplanberatungen im Landkreis über die Höhe des Kreiszuschusses für das Tierheim erneut zu beraten und zu entscheiden.
Stoch sagte ferner zu, die gute Entwicklung des Kreistierheims Heidenheim im Rahmen seiner Möglichkeiten als Landtagsabgeordneter zu unterstützen und bot einen vertrauensvollen Dialog an. So hat Stoch aktuell nach intensiver Rücksprache mit dem Regierungspräsidium in Stuttgart bezüglich der erwarteten Zahlung eines Zuschusses für die Außenausläufe der Hunde trotz noch abzustimmender Formalitäten erreichen können, dass ein Zahlungsabschlag in Höhe von 20.000 Euro kurzfristig und unbürokratisch durch das Land Baden-Württemberg erfolge. Damit könne die momentan sehr angespannte finanzielle Situation des Kreistierheims entschärft werden, freut sich der Abgeordnete.
Homepage Andreas Stoch
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