Zufallsfoto

Andreas Stoch besucht CAP-Markt im Mittelrain

Veröffentlicht am 07.08.2015 in Wahlkreis

Andreas Stoch im Gespräch mit den Azubis Lea Fischer und Esma Atacan (v.l.)

Im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour besuchte der SPD-Landtagsabgeordnete und Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, Andreas Stoch; den CAP-Lebensmittelmarkt im Heidenheimer Stadtteil Mittelrain.

AWO-Geschäftsführerin Birgit Koepsel und der Teamleiter der AWO-Märkte Thomas Del-Becaro begrüßten den Abgeordneten und stellten ihm in einem kurzen Eingangsgespräch den Markt und dessen Aufgabe vor. In erster Linie sollen hier Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Schwerbehinderte angeboten werden, erklärt Koepsel. Darüber hinaus arbeite die AWO auch mit dem Jobcenter zusammen, um Langzeitarbeitslose zu qualifizieren und sie besser in den ersten Arbeitsmarkt integrieren zu können. Aber auch Ausbildungen und Umschulungen im Einzelhandel bietet der CAP-Markt an. Aber der Markt diene ebenso der wohnortnahen Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und anderen Produkten des täglichen Bedarfs. Außer diesem Laden gibt es keinen weiteren Anbieter im Mittelrain, so wird er insbesondere von älteren und weniger mobilen Menschen genutzt. „Es kostet viel Aufwand, solche Läden zu erhalten“, gibt Koepsel unumwunden zu. Deswegen freue sie sich, dass der Minister mit seinem Besuch hoffentlich etwas mehr Öffentlichkeit schaffe. „Die Leute sollen wissen, dass sie neben der Befriedigung ihrer Bedürfnisse auch etwas Gutes tun, wenn sie hier einkaufen“, stimmt Stoch ihr bei. Inklusion ist ihm ein Herzensanliegen. Deswegen sind ihm solche Projekte besonders wichtig. Die Teilhabe behinderter Menschen stelle einen hohen gesamtgesellschaftlichen Wert dar, der wichtiger sein müsse als die rein ökonomische Perspektive, so Stoch. Dazu habe die Landesregierung den Teilhabeplan erlassen und setzt sich insbesondere mit dem Behindertenbeauftragten für eine alle Bereiche umfassende Inklusion ein.

Als Kultusminister interessierte sich Stoch speziell für die beruflichen Perspektiven Jugendlicher ohne Schulabschluss. Auch für diese müsse es Ausbildungsmöglichkeiten geben. Koepsel pflichtet ihm bei: „Wir dürfen angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels keinen Jugendlichen verlieren.“ Hier seien alle Ausbildungsbetriebe gefragt, ergänzt Stoch, auc in der freien Wirtschaft. „Die Jugend ist nicht schlechter oder weniger ausbildungsreif als früher. Die Betriebe können aber inzwischen nicht mehr nur von den Besten auswählen, sondern müssen sich mehr um die Auszubildenden bemühen, die sie noch bekommen können, auch mit speziellen Fördermaßnahmen“, unterstreicht Stoch.

Bei einem abschließenden Rundgang durch den Markt überzeugte sich der Abgeordnete, dass das reichhaltige Angebot täglich frisches Obst und Gemüse sowie viele regionale Produkte anbietet, ohne sich preislich allzu sehr von anderen Anbietern zu unterscheiden. Auch kam er mit zwei der derzeit sechs Auszubildenden im Markt ins Gespräch. Ihnen gefällt ihre Arbeit im CAP-Markt sehr und sie loben die Zusammenarbeit im Team genauso wie der freundliche Umgang zwischen Personal und Kunden hier.

Homepage Andreas Stoch

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

Banner

Jetzt Mitglied werden Online spenden

WebSozis

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de