Der SPD-Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Andreas Stoch stattete dem Bürgermeister der Stadt Niederstotzingen, Marcus Bremer, nach 100 Tagen Amtszeit einen Antrittsbesuch ab.
Der SPD-Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Andreas Stoch stattete dem Bürgermeister der Stadt Niederstotzingen, Marcus Bremer, nach 100 Tagen Amtszeit einen Antrittsbesuch ab.
Stoch gratulierte Bremer zu seiner überzeugenden Wahl und wünschte ihm für seine Amtsführung alles Gute. Im Zentrum der besprochenen Themen stand die Frage des Wohnens und damit auch die der Verfügbarkeit von Baugrundstücken, die für die zukünftige Entwicklung Niederstotzingens von großer Bedeutung ist. Die Vermarktung der Grundstücke im Bereich des Bürgerparks laufe sehr gut, berichtete Bremer. Es stelle sich nun die Frage, wo gerade auch im Hinblick auf die städtische Innenentwicklung weitere Baugrundstücke erschlossen werden können. Stoch wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der geplante teilweise zweigleisige Ausbau der Brenzbahn eine gute Anbindung nach Ulm, aber mit dem Projekt Stuttgart 21 auch in Richtung Stuttgart schaffe. Das mache Niederstotzingen als Wohnort attraktiver, gerade auch für junge Familien. Dazu gehörten, so der Abgeordnete, dann auch die entsprechenden Bildungseinrichtungen. Hier habe sich in den letzten fünf Jahren vieles entwickelt. Bürgermeister Bremer erklärte, dass es für ihn und die Stadt von großer Bedeutung sei, die Grundschule am Ort zu halten und attraktiv zu gestalten. Stoch teilt diese Ansicht und weist daraufhin hin, dass gerade auf die frühkindliche Bildung und in diesem Zusammenhang die Grundschule mehr Gewicht gelegt werden muss. Hier werde schließlich das Fundament für eine erfolgreiche Schullaufbahn bereitet. Durch die verbesserte Betreuungssituation in den Kindertagesstätten ergebe sich nun die Notwendigkeit, dass auch an den Grundschulen Ganztagsmodelle angeboten werden. Das ist für viele Eltern unter dem Gesichtspunkt der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein wichtiges Entscheidungskriterium, wo sie ihre Kinder zur Schule schicken. Daneben biete eine gute Ganztagsschule die pädagogischen Möglichkeiten für eine bessere individuelle Förderung der Kinder, betonte der frühere Kultusminister.
Im Hinblick auf die Eiszeitkunst und den Archäopark lobte Stoch die Bereitschaft der Stadt Niederstotzingen, dieses einzigartige kulturelle Erbe zu bewahren. Dabei sieht er aber gerade hinsichtlich der Antragstellung als UNESCO-Kulturerbe Land und Bund stärker in der Pflicht.
Ein weiteres wichtiges Thema war der Straßenbau. Stoch sagte seine Unterstützung in Stuttgart für die notwendige Sanierung der Landesstraßen, vor allem der L 1168 zwischen Oberstotzingen und Stetten, zu. Auch der Bau einer Umgehungsstraße in Verbindung mit der Beseitigung des straßengleichen Bahnübergangs wurde als wichtige Entwicklungschance für den innerstädtischen Bereich thematisiert. Beide Gesprächspartner sicherten sich weiterhin einen guten Austausch und eine fruchtbare Zusammenarbeit im Interesse der Bürger Niederstotzingens zu.
Homepage Andreas Stoch
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(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
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