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Andreas Stoch auf Wahlkreisbesuch in Dischingen

Veröffentlicht am 14.05.2014 in Wahlkreis

Besuch der Hackschnitzelanlage in Dischingen

In seiner Funktion als Landtagsabgeordneter besucht Andreas Stoch in regelmäßigen Abständen die Städte und Gemeinden im Landkreis Heidenheim, um sich vor Ort und im persönlichen Gespräch mit den politischen Mandatsträgern einen aktuellen Überblick über die wichtigsten Themen und Aufgaben in den Kommunen zu verschaffen.

So besuchte der SPD- Landtagsabgeordnete und Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg jüngst die Gemeinde Dischingen, wo er von Bürgermeister Alfons Jakl, Mitgliedern des Gemeinderates und der Gemeindeverwaltung herzlich begrüßt wurde. In der gemeinsamen Aussprache ging es zunächst um das Vorantreiben der Energiewende in Dischingen. Bürgermeister Jakl verwies auf die bereits beispielhaft installierten Maßnahmen zur alternativen Energienutzung und stellte das geplante Bürgerwindradprojekt vor. Jakl betonte, dass man bis nach den Sommerferien mit einer Genehmigung zum Bau des kleinen Windparks durch das Landratsamt Heidenheim rechne. Er bat in Anbetracht erkennbarer vereinzelter Widerstände um die Unterstützung der Landespolitik für dieses örtliche Umweltprojekt. Außerdem wiesen die Gemeindevertreter darauf hin, dass auch das Land Baden-Württemberg bei der Pachtpreisgestaltung darauf achten sollte, dass bürgerschaftlich getragene Energieprojekte noch wirtschaftlich darstellbar sind.

Andreas Stoch lobte die energetischen Anstrengungen der Gemeinde Dischingen, z.B. bei der Hackschnitzelanlage oder der Wärmedämmung von Gebäuden. Er begrüßte die Errichtung eines Bürgerwindparks und sagte dafür seine Unterstützung zu. Er wies darauf hin, dass er gemeinsam mit Landrat Reinhardt den „Runden Tisch Energie“ initiiert habe, der auch dazu dienen könne, bestehende interkommunale Konflikte beim Bau von Windkraftanlagen einvernehmlich zu lösen. Bei der Preisgestaltung von Verpachtungen landeseigener Flächen für Windenergieanlagen sei die Landesverwaltung an Landes- und Europarecht gebunden. Der Abgeordnete erkenne jedoch an, dass eine andere Verfahrensweise bei örtlichen bürgerschaftlich getragenen Projekten wünschenswert sei.

Unzufrieden zeigten sich die Gesprächsteilnehmer darüber, dass der Landkreis Heidenheim nicht im Förderprogramm für Landärzte des Landes Baden-Württemberg aufgenommen worden sei. Begründet werde diese Sachlage mit der rechnerischen Überversorgung des Landkreises mit niedergelassenen Ärzten. Die sich abzeichnende Problematik wegfallender Arztpraxen gerade in den ländlichen Gemeinden im Landkreis werde mit dieser Begründung allerdings nicht gelöst. Andreas Stoch sieht diese rein rechnerische Bewertung der Ärzteversorgung ebenfalls als nicht ausreichend an. Es müssen stets auch die individuellen örtlichen und regionalen Rahmenbedingungen einbezogen werden. Er will sich hierzu mit dem Sozialministerium in Verbindung setzen, um eine Aufnahme des Landkreises Heidenheim in das Landärzteprogramm zu unterstützen.

Homepage Andreas Stoch

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