Schnell mal etwas daher reden? Anträge oder Initiativen ohne überhaupt zuständig zu sein? Populistische Aktionen, bei denen am Ende nichts dabei heraus kommt? So wollen die Gemeinderäte der SPD Offenburg keine Kommunalpolitik betreiben.
In einem Beitrag für das "Offenblatt" schreibt der SPD-Fraktionsvorsitzende Jochen Ficht, welcher Politikstil den Sozialdemokraten wichtig ist. "Verbale Schnellschüsse oder gar populistisches Gerede überlassen wir gerne anderen", heißt es in dem Statement.
"Genau zuhören und nicht immer nur selbst reden. Aufmerksam hinschauen. Sich umfassend und differenziert informieren. Gründlich diskutieren. In Ruhe abwägen und erst dann entscheiden - am Ende eines gründlichen Prozesses.
So versuchen die SPD-Gemeinderäte Kommunalpolitik zu organisieren und zu gestalten. Das ist fast immer mühsamer als ein verbaler Schnellschuss oder gar populistisches Gerede. Kommunalpolitik für uns heißt auch, so oft es nur geht, Kontakte und Gespräche sowie ein ständiger Informations- und Meinungsaustausch mit den Bürgern. Darum bemühen wir uns permanent. Zum Beispiel bei unseren Aktionen und Veranstaltungen:
SPD-Bürgertreff auf dem Wochenmarkt
Gerade außerhalb der Wahlkampfzeiten ist diese Aktion zur Information und zum Meinungsaustausch mit den Bürgern wichtig.
Regelmäßige Bürgersprechstunde mit Gemeinderäten
Im persönlichen Gespräch Anliegen, Hinweise oder Probleme anhören und wenn es geht, unterstützen und helfen.
Vor-Ort-Aktionen in Orts- und Stadtteilen zu aktuellen Themen
Sich vor Ort ein Bild verschaffen und sachkundig machen ist oft wertvoller, als nur lange Vorlagen zu lesen.
Regelmäßige SPD-Stammtische in lockerer und entspannter Runde
Keine Tagesordnung, alles kann angesprochen werden. Wir hören zu und kümmern uns darum.
Wir wollen „am Ball bleiben.“ Wenn Sie uns dabei unterstützen, informieren und auch kritisieren, dann ist das nicht nur hilfreich. Dann sind wir auch dankbar.