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Achern for Future

Veröffentlicht am 26.04.2019 in Ortsverein

Achern for Future - die Zukunft nicht schwänzen oder bertun!

SPD Achern fordert ein dem Menschen und nicht dem Auto dienendes Mobilitätskonzept für Achern.

Dr. Patrik Schneider: "Die Oberstadt platzt aus allen Nähten!
Deshalb brucht Achern 2030 neue Mobilitätsparameter. Die Chancen der Digitaliserung für den Menschen nutzen! Und: Klares Nein zun Hotel auf der Illenauwiesen."

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„Achern for Future" – die Zukunft nicht schwänzen und vertun

Achern wächst und das ist gut. Wachstum mit den Rezepten von Gestern zu fördern und zu steuern, ist jedoch nicht zukunftsorientiert und nachhaltig. Der Mensch und die Umwelt von heute und  morgen müssen im Mittelpunkt der Stadtplanung stehen, nicht das Auto. Maßnahmen gegen den Klimawandel sind zu berücksichtigen: Deshalb fordern wir ein: Achern for Future! Die Zukunft nicht schwänzen und vertun! E-Mobilität und Digitalisierung werden die Welt und den Verkehr verändern und schaffen neue Möglichkeiten für intelligente Raum- und Mobilitätskonzepte, die an der Klimaerhaltung ausgerichtet sind. Solche Konzepte werden federführend schon in vielen Städten wie z.B. in Skandinavien und Holland umgesetzt. Warum also nicht auch hier im Schwarzen Walde.

Malen wir mal ein Zukunftsbild: Achern wird schon durch die neuen Wohngebiete erhöhtes Verkehrsaufkommen in der Innenstadt bekommen. Alleine die Oberstadt wird angesichts des geplanten Klinikneubaus im Brachfeld und der Zufahrt zum Naturpark Schwarzwald ein verdichteter Verkehrsknotenpunkt. Schon heute sind kilometerlange Staus bis weit nach Sasbach am Kreisel absehbar. Vor allem, wenn noch die Acherner Hauptstrasse zur Einbahnstraße mit verbreiterten Gehwegen umgestaltet werden soll. Dazu kommt nun offenbar noch ein neues Hotel auf den Illenauwiesen. Das alles passt nicht in ein Konzept, welches mehr Raum für Mensch und Natur und weniger Autos in den Mittelpunkt stellt. Dies ist keine Schwarzmalerei! Bürger aus dem Norden der Stadt und Sasbach planen schon eine Bürgerinitiative, die eine mögliche Nordosttangente verhindern möchte. Solch eine Tangente würde die wunderbare Landschaft zwischen Obersasbach und dem Illenaugebiet zerstückeln.

Als SPD Achern fordern wir deshalb die Stadtplanung an den Herausforderungen von Heute und der Zukunft auszurichten. Wir brauchen – auch im Blick auf künftige Generationen – ein nachhaltiges Raum- und Mobilitätskonzept. Die Planung eines Masterplanes sollte die Chancen der E-Mobilität berücksichtigen: z.B. E-Tankstellen, entsprechende Radwegen und Stellplätzen. Es wäre vorstellbar, die Innenstadt zur autofreien Fahrradzone zu erklären. Mit Busspuren, die von der Peripherie her, Menschen in die Geschäfte bringen: kostenlos, wie das die französische Stadt Dünkirchen umgesetzt hat. Farbige Busse zeigen dort den Menschen den Weg, den die Busse in die Peripherien ansteuern. Finanziert wird dies durch Ansiedlung neuer Geschäfte auf den alten Parkplätzen. Hier entsteht auch neuer Platz für preisgünstiges Wohnen. Dies bringt neue Bürger und damit sprudelnde Steuereinnahmen, die dann den kostenlosen Transfer finanzieren.

Dazu braucht es Mut und die Kraft zur Vision. Den Mut, alte Zöpfe wie verkehrsüberlastete Straßen abzuschneiden und Kraft, die neuen technischen Möglichkeiten der Digitalisierung städteplanerisch umzusetzen: für ein Achern, das den Menschen im Mittelpunkt sieht. Dafür wollen wir uns besonders im neuen Gemeinderat einsetzen. Am 17. Mai, 19.00 Uhr in der Gaststätte Hoffnung planen wir dazu eine Veranstaltung. Näheres wird noch bekannt gegeben.

Homepage SPD Achern

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