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Wohnen muss bezahlbar bleiben!

Veröffentlicht am 20.07.2015 in Presse im Wahlkreis

Bild von links: Dr. Stefan Fulst-Blei, Johannes Stober, Andrea Safferling, Karl-Heinz Frings, Gabriel Höfle, Günter Bergmann

 

Wohnen ist ein zentrales Grundbedürfnis, aber Wohnen wird auch immer teurer.

Welche Möglichkeiten haben Politik und Gesellschaft, bezahlbaren Wohnraum zu gewährleisten?

 

Auf Einladung des SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Stefan Fulst-Blei haben sich Experten auf einer Veranstaltung in Vogelstang hierzu ausgetauscht. Hierzu konnte er den wohnungsbaupolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Johannes Stober, begrüßen.

 

Insbesondere die SPD hat nach dem Regierungswechsel für eine deutliche Ausweitung des Sozialen Wohnungsraums eingesetzt. Dieser war unter schwarz-gelb auf einem historisch niedrigem Niveau angekommen. Aber auch die private Eigentumsförderung wurde stabil gehalten, so dass das Volumen mit 150 Mio. Euro für 2015/16 deutlich über dem von 2010/11 (96 Mio. Euro) liegt. Dabei setzt die Landesregierung in Anbetracht der Niedrigzinsphase auf eine deutlich höhere Direktsubventionierung in Höhe von 3.000 Euro pro Quadratmeter.

 

Dass dieses angepasste Programm zunehmend auch durch die kommunalen Wohnungsbaugesellschaften abgerufen wird, bestätigte Karl-Heinz Frings von der GBG: "Die GBG nutzt die Landeswohnbauförderung, um Wohnungen neu mit Miet- und Belegungsrechten auszustatten und somit über mindestens 15 Jahre die übliche Miete um ein Drittel zu reduzieren. Die GBG als kommunales Wohnungsunternehmen ist der Garant für stabile und bezahlbare Mieten im Mannheim. Dies gilt für den derzeitigen Wohnungsbestand, von dem rd. 90% der Wohnungen mit bezahlbaren Mieten angeboten werden. Aber auch bei den Neubauten, die wir für die nächsten Jahre planen, wird ein deutlicher Anteil u.a. durch den Einsatz von Landeswohnraumfördermittel mit bezahlbaren Mieten entstehen", betonte Frings.

 

Gabriel Höfle (Vorsitzender des Mannheimer Mietervereins) mahnt an, am Thema Wohnen mit Nachdruck dranzubleiben. So soll das Land einen revolvierenden Fond zur Schaffung preisgünstigen Wohnraums auflegen. Beim Thema Schrottimmobilien müssen Kommunen durch eine Wohnraumaufsichtsgesetz und die Möglichkeit des Aufkaufs zur Schaffung mietpreisgebundenen Wohnungsbau stärker unterstützt werden.

 

Einen neuen Ansatz stellte Günter Bergmann von umBAU2-Turley, einem Mietshäusersyndikat aus der Neckarstadt vor. Dieses gemeinschaftliche Wohnprojekt will auf dem Gelände der ehemaligen Turley-Kaserne Wohnungen auch für Menschen mit niedrigem Einkommen bereitstellen.

Ein Ansatz der offensichtlich das Interesse der Anwesenden weckte.

 

Stadträtin Andrea Safferling schließlich führte aus, wie Mannheim, konkret z. B. der Stadtteil Schönau durch Mittel von Land und Bund im Rahmen des Programms  "Soziale Stadt" profitieren konnte: "Wenn die Maßnahme abgeschlossen ist, werden über 52 Mio. Euro in den Stadtteil geflossen sein. Damit kann und konnte Schönau-Mitte nachhaltig aufgewertet und für Familien mit Kindern attraktiver gestalten werden."

 

 

Zusätzliche Fragen aus dem Publikum trugen zu einer angeregten Diskussion bei.

 

Fazit von Fulst-Blei zum Abschluss: "Wohnen und insbesondere mieten muss bezahlbar bleiben!"

 

Homepage Dr. Stefan Fulst-Blei: Für Mannheim im Landtag von Baden-Württemberg

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

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