Die Regierungsfraktionen von Grünen und SPD haben sich darauf verständigt, zur Förderung von Volkshochschulen und zweitem Bildungsweg im Landeshaushalt 2012 insgesamt 4 Millionen Euro frei zu schaufeln. Damit soll in einem ersten Schritt das in der Koalitionsvereinbarung festgeschriebene Ziel angepackt werden, die allgemeine und berufliche Weiterbildung im Land zu stärken.
„Die Förderung der Weiterbildung steigert die Bildungschancen aller Menschen in Baden-Württemberg“, erklärten die Weiterbildungsexperten von Grünen und SPD, die Abgeordneten Jörg Fritz und Christoph Bayer. „Weiterbildung und lebensbegleitendes Lernen sind angesichts des raschen Wandels von Arbeitswelt und Gesellschaft unverzichtbare Säulen der heutigen Wissensgesellschaft“, sagte Fritz. Auch unter Berücksichtigung des Fachkräftemangels sei die Aufstockung der Finanzmittel ein wichtiger Schritt, Menschen in jeder Phase des Lebens attraktive Angebote für die Erweiterung ihrer Kompetenzen zu machen.
„Noch immer sind hierzulande zu viele Menschen von Bildung und Weiterbildung ausge-schlossen. Dies kann und darf so nicht bleiben. Diesem Anspruch, Bildungschancen für alle zu verbessern, kommen wir mit der beschlossenen Maßnahme ein wichtiges Stück näher“, unterstrich Bayer.
Für diesen Schritt hat die SPD in Baden-Württemberg lange gekämpft und ich bin froh, dass wir mit diesem Geld die Volkshochschulen im Land stärken und mehr Menschen die Möglichkeit geben können, sich weiterzubilden. Insbesondere ein großes Lob an die Kollegin Helen Heberer, die sich sehr für diese Thema eingesetzt hat.