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4 Fragen an Dr. Frank Mentrup

Veröffentlicht am 05.05.2011 in Presseecho

4 Fragen an den den Ettlinger SPD-Landtagsabgeordneten Frank Mentrup, der neuer Staatssekretär im Baden-Württembergischen Kultusministerium nach dem Vorschlag der Grün-Roten-Koalition werden soll.

in: BNN Ettlingen v. 5.5.2011

1.
Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Berufung in das Regierungsteam der Koalition. Warum hat man Sie ausgesucht?

Mentrup: Ich sehe die Berufung als Anerkennung meiner Arbeit als bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Außerdem habe ich als gewählter Abgeordneter einen engen Draht in die sozialdemokratischer Landtagsfraktion und kann so die von Außen berufene Ministerin in Ihrer Arbeit unterstützen.

2.
Was wollen Sie in der Kultuspolitik des Landes verbessern?

Mentrup: Die Kultus- und Schulverwaltung soll sich künftig mehr als Dienstleister denn als Genehmigungsbehörde verstehen. Wir wollen mit den Beteiligten vor Ort, seien es Pädagogen, Eltern, Schüler oder Schulträger stärker den Dialog suchen.

3.
Sie haben sich im Koalitionspapier dem Projekt Gemeinschaftsschule bis zum zehnten Schuljahr verschrieben.

Mentrup: Wichtig ist in erster Linie, diese Möglichkeit, ins Schulgesetz zu schreiben. Wir werden dies keinem Schulträger aufzwingen. Aber gerade für Gemeinden wie Waldbronn, wo es nur kleine Haupt- oder Werkrealschulen gibt, ist dies die Chance, ihren Schulstandort trotz zurückgehender Schülerzahlen zu sichern.

4.
Im Wahlkampf traten Sie dafür ein, die Regierungspräsidien abzuschaffen. Wie stehen Sie jetzt dazu?

Mentrup: So etwas kann man nicht von heute auf morgen machen und so etwas bedarf guter Überlegungen und Vorbereitung. Unlogisch ist auf alle Fälle, dass die Aufsicht und Administration über die Gymnasien beim Regierungspräsidium, während die Verwaltung von Grund-, Haupt- und Realschulen in den staatlichen Schulämtern darunter angesiedelt ist. Das ist ein unlogisches System. Allerdings lässt der grün-rote Koalitionsvertrag diese Verwaltungsfragen offen.

Text: jcw

Homepage Dr. Frank Mentrup MdL

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