SPD-Landtagsabgeordneter Andreas Stoch fordert von Landesregierung Auskunft über Situation im Kreis
SPD-Landtagsabgeordneter Andreas Stoch fordert von Landesregierung Auskunft über Situation im Kreis
In diesen Tagen erfahren alle Schüler, die sich für das kommende Schuljahr an einem beruflichen Gymnasium beworben haben, ob sie einen Platz erhalten. Dies nimmt der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Stoch zum Anlass, bei der Landesregierung nachzufragen, ob und wie sichergestellt wird, dass tatsächlich alle Bewerber mit den erforderlichen Voraussetzungen an ein berufliches Gymnasium ihrer Wahl wechseln können.
„Gerade in der jetzigen unsicheren Situation auf dem Arbeits- und Ausbildungsbereich ist es für die betroffenen Schüler und deren Eltern wichtig zu wissen, dass sie nach der mittleren Reife auch das Abitur und damit die Hochschulzugangsberechtigung erlangen können“, so der Parlamentarier. Die beruflichen Gymnasien im Landkreis Heidenheim leisteten dabei mit ihren verschiedenen Schwerpunkten hervorragende Arbeit, stießen jedoch vielfach an personelle und zum Teil auch räumliche Grenzen.
Auch die Technische Schule Heidenheim, so erfuhr der Landtagsabgeordnete von Schulleiter Siegfried Ramsayer, kenne dieses Problem schon seit Jahren. Nicht jeder Schüler bekommt an der Heid Tech einen Platz und nicht jeder, der einen begehrten Platz bekommt, erhält den seiner Wahl. Durch die Einführung von G8 hat sich das Problem extrem verstärkt, weil nach der neunten Klasse deutlich mehr Gymnasiasten an die beruflichen Gymnasien drängen. Außerdem unterliegt der Zugang einer weiteren Einschränkung: 15 Prozent der Bewerber muss die Schule aus den allgemeinbildenden Gymnasien aufnehmen. 85 Prozent der Bewerber kommen aus Realschulen, Werkrealschulen und Berufsfachschulen, wenn sie einen Notendurchschnitt von mindestens 3, 0 in den Fächern Deutsch, Mathematik und der ersten Pflichtfremdsprache erreichen.
„Die Landesregierung muss aus den Erfahrungen der Vergangenheit die notwendigen Konsequenzen ziehen“, so der SPD-Abgeordnete. Daher will Stoch von der Landesregierung wissen, wie viele Plätze den Bewerbern an den beruflichen Gymnasien im Landkreis Heidenheim zum Schuljahr 2010/2011 zur Verfügung stehen und wie sichergestellt werden soll, dass alle zugangsberechtigten Bewerber auch tatsächlich einen Platz an einem beruflichen Gymnasium ihrer Wahl erhalten.
Homepage Andreas Stoch
hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.
(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de
03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen
23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen
20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen
18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen
18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen
Ein Service von info.websozis.de